Hoy AG – Digital Agency of the Year 2019!

Zweieinhalb Jahre nach der Gründung wird die Hoy AG als «Digital Agency of the Year 2019» ausgezeichnet. Der prestigeträchtige Titel ist vom IAB im Rahmen der Digital Marketing Konferenz DEX verliehen worden.

Das Team um Philipp Semmler (CEO), Moritz Schneider (CTO) und Thomas Veit (COO) hat sich bereits als Digitalabteilung von Mediaschneider einen Namen gemacht. Mit der Gründung der Hoy AG können Technologie-Projekte auch für Partneragenturen und für eigene Kunden umgesetzt werden. Nun wird Hoy für herausragende Leistung ausgezeichnet.

Neben den Kunden stehen Qualität und Transparenz bei Hoy im Mittelpunkt.

Ein eigens entwickeltes Datawarehouse gehört genauso zum Angebot wie massgeschneiderte Trackingkonzepte, Kampagnensetups, Custom Audiences, Brand Safety, SEA und SEO. Hoy beschäftigt Spezialisten aus unterschiedlichen Technologiebereichen und vereint geballtes Know-how unter einem Dach.

„Hoy hat in den letzten Jahren viel in Know-how und Technologie investiert und positioniert sich für Schweizer Kunden als eine der wichtigen Digital-Agenturen, die sehr eng mit ihren Kunden zusammenarbeiten. Ihre hohe technische Kompetenz zeichnet sie zusätzlich aus“, so die Begründung für den Entscheid der Juroren.

Die Hoy AG ist der Technologiedienstleister der Mediaschneider-Gruppe. Zu den Kernkompetenzen gehören Search Engine Advertising, Search Engine Optimization, Ad Operations, Programmatic Advertising sowie Tracking und Analytics. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich seit der Gründung im Sommer 2016 mehr als verdoppelt; aktuell arbeiten 24 Personen für die Hoy AG.

Wir danken und gratulieren dem Team ganz herzlich!

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Marketing Intelligence gegen sinkende Markenbindung

Anzahl, Komplexität und Geschwindigkeit der rapiden Veränderungen in der Wirtschaft brauchen nicht mehr Budget, sondern neue Marketing Intelligence. Die größte Bedrohung für unsere Marken ist die Abwanderung der Stammkunden: Sie ist das zentrale Thema der Marken-Roadshow 2019, einer gemeinsamen Initiative der Mediaschneider Gruppe, der Serviceplan Gruppe und der GfK.

 

Die Keydriver der Markenbindung

Das Bindungsverhalten in der Gesellschaft wächst seit einigen Jahren wieder, aber die Markenbindung sinkt unverändert: Nach zwei Jahren hat eine FMCG-Marke im Durchschnitt nur noch die Hälfte ihrer Bestandskunden und läuft Gefahr, eine Burnout Brand zu werden.

Die Abwanderungen der Bestandskunden liegen im Durchschnitt bei 30% p.a. Sie werden von der Praxis zum Teil nicht wahrgenommen und von fast allen befragten Marketingleitern unterschätzt. Ihr Umsatzanteil beträgt aber fast 70%. Einen Neukunden zu gewinnen kostet um einiges mehr als das Halten eines Bestandskunden.

Marken, deren Bestandskundenanteil über dem Durchschnitt liegt, haben höhere Marktanteile und erzielen fast 50% höhere Preise am Markt.

Marken mit mehr Stammkundenbindung haben höhere emotionale Werte und gewinnen auch mehr Neukunden mit Bindungspotenzial als Marken mit niedrigeren Loyalitätswerten.

Die höchsten Neukundenpotenziale hat eine Marke bei Zielgruppen mit den gleichen Strukturmerkmalen und Wertvorstellungen wie die der Bestandskunden. Das klassische Neukundenmarketing ist unwirtschaftlich, weil 75% nur ein einziges Mal kaufen. Neukäufer mit überdurchschnittlicher Wiederkaufrate gewinnt man nur dann, wenn man sie mit den gleichen Markenwerten anspricht wie die Bestandskunden. Kundenbindungsprogramme für loyalitätsschwache Marken konzentrieren sich hauptsächlich auf Preisnachlässe und Promotions. Loyalitätsstarke Marken setzen aber auf Markenwerte (Index: 195) und erzielen höhere Preise am Markt (Index: 146).

 

Marketing Intelligence zur Erhöhung der Markenbindung

1. Strategic Intelligence

  • 80% bis 90% der Kommunikationsbudgets werden heute für die Neukundengewinnung ausgegeben, obwohl 75% der Neukäufer nur einmal kaufen. Um die Wiederkaufsrate der Neukäufer signifikant zu erhöhen, müssen wir den klassischen Planungsablauf der Markenführung grundsätzlich umstellen: Erfolgreiche Kommunikation beginnt heute am Ende der klassischen Planungskette, nämlich bei der Analyse der Bindungsfaktoren, also beim Loyalitätsfunnel.
  • Marketing, CRM und Vertrieb müssen stärker denn je zusammenarbeiten, um gemeinsam und integriert in den Aufbau von loyalen Kunden und damit in ein nachhaltiges Ertragswachstum zu investieren. Moderne technologische Plattformen machen das Zusammenspiel von bisherigen Silos leichter und sorgen durch eine integrierte Datenhaltung und durch Automatisierung für wesentlich mehr Effizienz  als die klassische unabgestimmte Siloarbeit. In der Marken-Roadshow wird aufgezeigt, wie solche in der Regel scheiternden, drastischen Veränderungen effektiv organisiert werden können.
  • Das hohe Tempo der Veränderungen in der Wirtschaft und die immer noch steigende Datenflut haben bei vielen Unternehmen dazu geführt, dass sie zu spät reagieren. Eine tagesaktuelle Analyse der Daten und eine damit verbundene Planänderung wird darum immer wichtiger.

 

2. Individual Intelligence

  • Die sozialen Netzwerke mit ihren weltweiten Milliardenreichweiten erziehen auch den früheren Massenkonsum zum Individualkonsum um. Selbst Marken, die ein Millionenpublikum ansprechen müssen, kommen auf Dauer nicht daran vorbei, ihre bestehenden und potenziellen Kunden einzeln oder nach verhaltenskonformen, kleinen Gruppen anzusprechen. Es darf also nicht mehr eine Kampagne für alle geben; es bedarf vielmehr individueller Anspracheformen für den einzelnen Kunden oder homogene Gruppen, ohne den Markenkern aufzugeben. Dazu gibt es einen spektakulären Case: Der individualisierte Newsletter- und Email-Service der Lufthansa, der jährlich mehr als vier Millionen Lufthansa-Kunden in 106 Ländern mit sechs Milliarden personalisierten Elementen erreicht und in seinen Ergebnissen kontinuierlich gemessen wird.

3. Creative Intelligence

  • Die aktuelle Diskussion darüber, wie man die digitale Transformation und die neuen Technologien für sein Marketing nutzbar machen kann, hat dazu geführt, dass die Rolle der kreativen Idee ins Hintertreffen geraten ist. Sie trägt aber – laut einem Wirkungsvergleich der GfK – durchschnittlich 40% zum Kampagnenerfolg bei.
  • Entscheidende Voraussetzung für eine optimale Werbewirkung auf den Return on Investment (ROI) ist, dass Kreation und Media integriert eingesetzt werden, und zwar aus einer Hand und unter einem Dach – von Mitarbeitern, die sich als Team   verstehen und gemeinsam verantwortlich für einen ganzheitlichen Auftritt sind.

 

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Short Campaign Update: HUG FAMILIE

Wernli teilt me gernli!

Ob «Choco Petit Beurre» (neu auch mit Ruby Schokolade!), «Chocoly», «Granor», «Chocofin» oder «Wiener Waffel» gemeinsam ist der Genuss noch grösser.

Wernli teilt me gernli, diese Geste schreibt unser Kunde, die HUG Familie, im 2019 gross!

Die breit ausgelegte Media-Strategie im OOH und diverse Digital Aktivitäten werden diese geselligen Teil-Momente inszenieren. Die Kampagne wird durch süsse Samplings u.a. an Schweizer Bahnhöfen ergänzt.

Wernli macht es vor und verteilt über 1’000’000 der beliebten Guetzli und versüsst so manchem den Tag.
Wir freuen uns!

 

 

 

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Neue Führung bei der Mediaschneider Bern AG

Thorsten Winkler ist ab sofort als CEO tätig und Melissa Spycher als COO

Die Mediaschneider Bern AG hat eine neue Doppelspitze. Ab sofort werden Thorsten Winkler als CEO / Head of Strategy und Melissa Spycher als COO / Head of Operations die Zügel in die Hand nehmen. Sie treten damit in die Fussstapfen von Christian-Kumar Meier, den sie als Geschäftsführer ablösen.

Thorsten Winkler und Melissa Spycher sind beide schon seit über fünf Jahren im Unternehmen und verfügen über profundes Media-Know-How in allen Disziplinen. Vor ihrer Zeit bei der Mediaschneider Bern AG waren beide bei Vermarktern tätig, Thorsten Winkler bei Tripadvisor in London und Melissa Spycher bei der Admeira in Zürich (ehem. Publisuisse). «Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und die neue Herausforderung, die wir voller Elan angehen wollen.» sagen Thorsten und Melissa.

«Durch die Weitergabe des Zepters von Christian-Kumar Meier konnte einen nahtlosen Übergang in der Führung der Mediaschneider Bern AG sichergestellt werden. Für die Kunden bleibt also alles beim Alten: Ein ausgezeichnetes Team, welches das operative Geschäft verantwortet, zuverlässigen Service garantiert und mit dem Know-How der Mediaschneider-Gruppe die strategischen Grundlagen und die die digitalen Dienstleistungen weiterentwickelt.» sagt Urs Schneider, Verwaltungsratspräsident der Mediaschneider Gruppe.

http://www.mediaschneiderbern.ch

 

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TREND ONE: 7 Micro Trends

KI ZÄHLT PARASITEN IM BIENENSTOCK

Forscher der Schweizer Forschungseinrichtung EPFL haben auf Initiative eines Imkers eine Web-Plattform samt App entwickelt, mit der der Parasitenbefall in einem Bienenstock festgestellt werden kann. Der Imker muss dafür lediglich ein Brett mit verendeten Varroa-Milben unter dem Stock fotografieren und das Bild auf die Plattform hochladen. Eine KI erkennt innerhalb von Sekunden die Zahl der Milben. Bisher musste der Imker die millimetergroßen Milben selbst zählen. Durch den Scan eines QR-Codes wird das Bild dem jeweiligen Bienenstock zugeordnet, um Statistiken über den Milbenbefall zu ermöglichen. https://actu.epfl.ch

KI VOLLENDET SCHUBERT-SYMPHONIE

Huawei hat sein Smartphone-Modell Mate 20 Pro eingesetzt, um Schuberts unvollendete Symphonie Nr. 8 zu Ende zu komponieren. Dabei nutzte das Unternehmen die Prozessorleistung der Dual-NPU des Smartphones, um die Klangfarbe, Tonhöhen und Takte der ersten zweiten Sätze der Symphonie zu analysieren. Anschließend wurde mithilfe einer KI die Melodie für den fehlenden dritten und vierten Satz komponiert. Der preisgekrönte Komponist Lucas Cantor gab der Komposition den letzten Schliff für eine Orchester-Partitur. Die Premiere der Symphonie wird in der Cadogan Hall in London stattfinden. https://consumer.huawei.com

SMARTE E-SCOOTER FÜR STÄDTE

Das in Massachusetts ansässige Start-up Superpedestrian optimiert smarte Elektroscooter für den Verleih. Das junge Unternehmen hat aus gängigen Problemen von Verleihern wie Lime oder Bird gelernt und kleinere, robustere Modelle mit einer bis zu zehnmal längeren Lebensdauer auf der Straße und einer bis zu einwöchigen Akkulaufzeit geschaffen. Die Superpedestrian-Flotte ist mit Onboard-Computern ausgestattet und überwacht permanent den Zustand von Batterie sowie Fahrzeug und ordert Ersatzteile selbst nach. Begrenzungen von Geschwindigkeit oder Parkbereich können zentral über die Cloud angepasst werden. https://www.superpedestrian.com

SHAZAM VERWANDELT MAGAZIN IN EINEN PRODUKTKATALOG

Die Agenturgruppe Serviceplan hat im Auftrag der Fashion-Suchmaschine Stylight ein komplettes Modemagazin in einen Produktkatalog verwandelt. Dafür platzierten die Kreativen eine Anzeige im Magazin InStyle und kauften die Ausgabe direkt nach Erscheinen. Mit der Bilderkennungsfunktion der Shazam-App scannten
sie jedes einzelne Kleidungsstück im gesamten Magazin ab und verbanden es über die Stylight-Plattform mit den URLs der jeweiligen Onlineshops. Leser nutzten die Funktion mehr als 20.000-mal und bekamen ein nahtloses Multichannel-Shoppingerlebnis geboten. https://www.stylight.de

SERIENFANS WERDEN ZU BLUTSPENDERN

HBO kooperiert mit dem Roten Kreuz, um vor der Ausstrahlung der letzten Staffel von Game of Thrones Serienfans zu einer Blutspende zu animieren. Die Aktion „Bleed For The Throne“ wird auf dem Festival SXSW mit einem immersiven Event gelauncht werden, bei dem Serienfans nach der Spende in die Fußstapfen der Serienhelden treten können. Kurzentschlossene Spender erhalten die Möglichkeit, eine Reise zur Weltpremiere der letzten Serienstaffel in New York zu gewinnen. Ferner werden die Spender in 43 US-Bundesstaaten und neun Hochschulen mit einem exklusiven „Bleed For The Throne“ TShirt belohnt. https://www.redcross.org

PER APP ÜBER DEN BERUFSALLTAG ERZÄHLEN

Das kalifornische Start-up Human Agency hat mit „What I’m Working On“ (WIWO) eine App gelauncht, mit der Nutzer ihren Berufsalltag auf unterhaltsame Weise präsentieren können. Die App ist dazu gedacht, die eigenen Fähigkeiten, ähnlich wie mit einem Lebenslauf, potenziellen Auftrag- und Arbeitgebern sowie möglichen Kooperationspartner zu vermitteln. Im Unterschied zu nüchtern gehaltenen Lebensläufen erlaubt „WIWO“ jedoch den Berufsalltag durch Fotos und Videos anschaulich zu machen und mit anderen zu teilen. Die App kann auch von Teams eingesetzt werden, um Kollegen über die Projektarbeit auf dem Laufenden zu halten. https://www.whatimworkingon.com

DEEPFAKES MENSCHLICHER GESICHTER

Ein Forscherteam des Grafikkartenherstellers NVIDIA hat einen Generator für Bilder menschlicher Gesichter entwickelt. Unter der Domain thispersondoesnotexist.com können die Ergebnisse eines neuronalen Netzwerks begutachtet werden, das mit öffentlich zugänglichen Porträtaufnahmen trainiert wurde und nun auf dieser Basis eigene, meist täuschend echte Gesichter erstellt. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Generative Adversarial Network (GAN), das sich mit Hilfe konkurrierender Algorithmen stetig selbst überprüft. Mittlerweile existieren analoge Seiten für Deepfakes von Katzen und Airbnb-Wohnungen.  https://thispersondoesnotexist.com

Quelle: TREND ONE  / Trend Summary März 2019

 

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Short Campaign Update: Swiss 48h Sales

Während des ersten März Wochenendes 2019 fand eine weitere attraktive 48h Sales Kampagne  unseres Kunden Swiss statt.

Geteasert wurde am Freitag mit Print und Online. Pünktlich um Mitternacht startete die Online Sales-Promo mit den beliebten Europadestinationen.

Wir wünschen einen schönen Urlaub!

 

 

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Hoy tritt digitalswitzerland bei

Hoy ist mit sofortiger Gültigkeit Mitglied bei digitalswitzerland. Als Vertreter der Mediaschneider Gruppe möchte Hoy die Zukunft der digitalen Schweiz aktiv mitgestalten.

Philipp Semmler, CEO der Hoy AG, freut sich über die Mitgliedschaft: «digitalswitzerland geniesst in der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik eine sehr breite Unterstützung. Mit der Mitgliedschaft von Hoy wollen wir unsere fachliche Expertise im Bereich Technologie und Digitalisierung aktiv einbringen. Wir freuen uns auf spannende Projekte und eine intensive Zusammenarbeit».

Nicolas Bürer, Managing Director bei digitalswitzerland, sagt: «Wir freuen uns sehr, die Hoy AG als neues Mitglied bei digitalswitzerland begrüssen zu dürfen. Neue Technologien und Innovationen verändern die Medien- und Werbebranche und schaffen spannende Möglichkeiten. Um den digitalen Wandel in der Schweiz nachhaltig zu gestalten, brauchen wir alle wichtigen Akteure an Bord».

Unter den Mitgliedern von digitalswitzerland finden sich über 130 Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Swiss, Swisscom, Sanitas, BMW und Coop, aber auch wissenschaftliche Institutionen wie die ETH, EPFL, UZH, ZHAW, ZHDK und die Berner Fachhochschule.

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Mediaschneider und Hoy betreuen neu die Marken Bico und Happy

Medienmitteilung, 22. Februar 2019

Mediaschneider und ihre Tochteragentur, Hoy, haben Hilding Anders Switzerland als Kunden gewonnen. In einer Agenturevaluation des internationalen Bettwarenspezialisten setzten sie sich erfolgreich durch. Gemeinsam betreuen Mediaschneider und Hoy nun die Marken Bico und Happy in den Bereichen Brand, Performance, SEA, SEO sowie Technologie.

Mediaschneider und Hoy verantworten fortan die Traditionsmarken Bico und Happy von Hilding Anders Switzerland. Die Zusammenarbeit mit dem in Schänis ansässigen Unternehmen umfasst insbesondere die Mediastrategie, -beratung sowie -planung. Zudem werden das Reporting, der Mediaeinkauf und die Abrechnung übernommen. Die Kooperation umfasst sowohl klassische als auch digitale Kampagnen.

Philipp Semmler, CDO von Mediaschneider, sagt dazu: «Die Marken Bico und Happy bieten ein spannendes und sehr breites Wirkungsfeld für uns als Agentur. Wir freuen uns sehr auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Hilding Anders.»

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Manfred Strobl im Interview mit Horizont: Digitales Media treibt Budgets

Manfred Strobl, CEO Mediaschneider 

Sinkende Budgets, Konkurrenz durch Beratungs-und IT-Riesen, Konsolidierung auf Anbieterseite und Digital Media – was beschäftigt die Schweizer Mediaagenturen in diesem Jahr besonders stark? HORIZONT Swiss hat bei den Mediaagenturen nachgefragt.

Horizont: Wie werden sich die Mediaspendings 2019 für den Gesamtmarkt entwickeln?

Manfred Strobl: Die Spendings werden weiter steigen, unter anderem weil das Universum der gemessenen Spendings dank der technischen Anpassungen in Online grösser geworden ist. Digitales Media treibt die Gesamt-Investments, insbesondere im E-Performance. Print verliert weiter, je nach Kategorie – etwa Zeitschriften und Wirtschaftspresse- überproportional oder im Falle der Regionalpresse deutlich geringer. TV hat seinen Zenith überschritten und verliert leicht, insbesondere bei den jüngeren Altersgruppen. Out-of-Home wird sich gut halten und im Bereich DOOH weiter wachsen. Kino wird ein gutes 2019 erleben, wenn auch auf niedrigem Niveau. Und Radio bleibt stabil.

Horizont: Große Unternehmensberatungen und IT-Firmen drängen weltweit in die Pfründe der Mediaagenturen ein. Wie gravierend sehen sie diese Entwicklung für die Schweiz?

Manfred Strobl: Mittel- bis langfristig sehr gravierend, denn diese Unternehmen sehen tatsächlich Media als einträgliches Add-On Business. Mediaagenturen müssen sich daher unbedingt «nach oben» positionieren und aus der reinen GRP-Lieferkette raus, d.h. wir müssen Business-Partner unserer Kunden sein und im Schulterschluss funktionieren. Wir müssen auch zu Investments außerhalb von Paid-Media beraten können und demnach zunehmend Kommunikationsberater werden – ohne Media zu vernachlässigen. Zudem besteht unsere Arbeit im Digitalen Media nicht nur aus Banner, Search, AdOperation etc.  Es ist vor allem das Tracken und Targeten von Zielgruppen in einer zunehmend digitalisierten Lebensart der Konsumenten.

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