Dmexco: Von Emotionen, Ertrag und E-Commerce

Wer heute online einkauft, dem geht es nicht mehr alleine um den Kauf an sich. Genauso wichtig sind ihm die damit verbundenen Emotionen und Erfahrungen. Zu diesem Schluss kam Referentin Andrea Ward, ihres Zeichens Vizepräsidentin von Magento an der Kölner Dmecxo. Magento betreibt Lösungen für Online-Shops.

Wards Botschaft lautete dabei: Der Unternehmenserfolg hängt nicht mehr primär von Produkt und Service ab, sondern von der ganzheitlichen Kundenerfahrung mit dem Produkt. Sie stützte sie sich auf die Studie des US-Beratungsunternehmens Walker aus 2013. Schon damals schien die Firma zu wissen: «By 2020 – customer experience will overtake price and product as the key brand differentiator.»

 

Eine nachhaltig gute Erfahrung mit dem Produkt
Im Mittelpunkt steht demnach die Erfahrung mit dem Produkt oder der Dienstleistung. Eine Marke, die beim Käufer ein positives Gefühl hinterlässt, kann zum Durchbruch verhelfen. Wichtig ist, dass solche Emotionen über sämtliche Berührungspunkte wie Mobile, Social, offline und online ausgelöst und sichergestellt werden – und zwar sowohl während des Kaufprozesses als auch danach.

Ein Beispiel: Der Kunde, egal ob Privatperson oder Unternehmen, soll den Eindruck erhalten, die Kaufseite sei eigens für ihn oder sie geschaffen worden. Dazu gehören individualisierte Produkteempfehlungen und Promotionen, persönliche Nachrichten und Kaufoptionen. Kurzum: Der gesamte Inhalt sollte auf den einzelnen Kunden ausgerichtet sein.

Dazu gehört auch, dass sämtliche relevante Informationen auf der Seite auffindbar sind. Gemeint sind etwa Preislisten, Lieferbedingungen Gebrauchsanweisungen, bisherige Bestellungen, Wunschlisten sowie unkomplizierte Bezahlmöglichkeiten.

Kunden nutzen immer mehr Technologien
Weiter lässt sich feststellen, dass Kunden zunehmend mehr Technologien wie Geräte, Apps und Social-Media nutzen. Damit steigt zwar die Anzahl der Kontakte zwischen Kunde und Marke, was im Fachjargon «experience driven commerce» heisst, doch diese Entwicklung macht es für die Unternehmen nicht leichter. Sie müssen den wachsenden Ansprüchen der Kunden gerecht werden und darauf achten, dass die Kontakte oder «Berührungspunkte» stets nahtlos und ohne Unterbrüche erfolgen.

Zusammenfassend ist eine Kauferfahrung im Idealfall konsistent und personalisiert. Und Unternehmen ihrerseits stellen sicher, dass die Kauferfahrung stets simpel und transparent ist. Für die Unternehmen bedeutet dies folglich, dass sich ihre Marke nicht mehr nur mit ihren Produkteeigenschaften gegen die Konkurrenz beweisen muss, will sie die Gunst des Käufers gewinnen, sondern auch mit ihren Produkterfahrungen. Ein gutes Beispiel ist das bargeldlose Bezahlen beim Taxidienst Uber, was dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft und Kunden auch von anderen Branchen erwarten. Die Erwartung lässt die Konkurrenz unter den Unternehmen weiter anheizen.

Online-Käufe sind nicht gleich Online-Käufe, wenn Sie Ihre Kunden nachhaltig an Ihre Produkte und damit an Ihre Marke binden wollen.

Text: Magdalene Prynda

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Wie Sprache und Bilder die User-Experience verändern

Sprache und Bilder werden in unserem Alltag relevanter und beliebter. Artificial Intelligence ermöglicht präzisere Ergebnisse, was zur Folge hat, dass führende Marken auf den Trend aufspringen und diesen vorantreiben. Für den Nutzer bedeutet dies eine neue Form der User-Experience.

Die Art und Weise, wie Menschen mit Produkten und Dienstleistungen umgehen, wandelt sich fortlaufend. So war es in den 1990er-Jahren üblich für uns, Suchanfragen als Text in die Suchleiste einzutippen. Dabei haben wir gelernt, unsere Fragen auf ein paar Keywords zu reduzieren, etwa «iPhone XS».

Heute verdrängt die Sprachsteuerung- und Suche zusehends die Textsuche. So stellte Apple im Oktober 2011 «Siri» vor, eine persönliche digitale Assistentin. «Siri» erkennt seither nicht nur die Sprache, sondern teilweise auch die Bedeutung dessen, was der Benutzer ihr mitteilt. Im April 2013 konterte Microsoft mit der Präsentation «Cortanas», und im November 2014 brachte Amazon «Alexa» auf den Markt. Die Nutzer können digitale Sprachassistenten nach Empfehlungen und Informationen fragen, und die Antworten werden direkt in der App oder verbal geliefert. Mit «Siri», «Alexa» und Co. scheint es also nur eine Frage der Zeit zu sein, bis unsere gegenwärtige Textsuche der Vergangenheit angehört. Laut Andrew Ng, Chief Scientist von Baidu, wird im Jahr 2020 rund die Hälfte des Suchvolumens über die Sprachsteuerung generiert.

Werbetreibende auf der anderen Seite können erfahren, an welcher Stelle in der Customer Journey sich ihre Nutzer befinden. Fragt ein Nutzer etwa, «Was ist der Unterschied zwischen iPhone XS und iPhone7?», benötigt er weitere Informationen zu den Produkten, während die Suchanfrage «Wie viel kostet das iPhone XS?» suggeriert, dass der Nutzer bereits eine konkrete Kaufabsicht hat.

Werbetreibende müssen sich überlegen, wie ihr Unternehmen von den neuen Technologien profitieren kann. Sei es im Hinblick auf Website-Optimierung oder in Bezug auf Dienstleistungen über Sprachassistenten. Ein zukunftweisendes Beispiel ist der Case von «Monoprix», einer französischen Discounter-Warenhauskette. Die App von «Monoprix» ermöglicht den Nutzern, über Sprachsteuerung ihre Einkaufsliste zu erstellen und empfiehlt Produkte, die auf den Nutzer abgestimmt sind. Der Case-Film ist unter folgenden Link zu finden: http://hoy.onl/ch7kD

Bevor Werbetreibende sich allerdings an die Umsetzung machen, gilt es, klare Ziele zu definieren: Der Bot eines Brands sollte eine Markenwelt z.B. bestmöglich repräsentieren und relevante Informationen liefern. Hierfür müssen Entwickler, Kreative sowie Berater eng und datengetrieben zusammenarbeiten. Schliesslich soll der Bot auf verschiedenen Kanälen technisch einwandfrei funktionieren.

Neben der Sprachsteuerung ist die Bildersuche stark im Kommen. Pinterest-Nutzer etwa können über das Feature «Lens» ihre Kamera auf ein Objekt richten und erhalten daraufhin dazu passende Pins oder Pinboards. Die Möglichkeit ist ein wichtiger Verkaufsantrieb. Viele Pinterest-Nutzer teilen die Bilder von Produkten. «Image Recognition» nennt sich dies zu Deutsch und bietet neue Möglichkeiten beim Content Management, der Optimierung des Point of Sales, aber auch bei der Markenüberwachung und der Sammlung von 1st Party Data. So kann zum Beispiel der Videoinhalt eines Werbespots auf die Bildersuche der Nutzer abgestimmt und Kundentypen und deren Verhalten ermittelt werden.

Gut möglich also, dass wir in weiteren 20 Jahren über die Suche mittels Sprachsteuerung schmunzeln werden, weil diese bereits wieder veraltet ist. Vielleicht werden Suchmaschinen unsere Fragen sogar antizipieren, ohne dass wir diese aussprechen müssen.

Text: Stefanie Mayr und Céline Zemp

 

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Mediaschneider und Hoy in Sambia Teil 2

Die letzte Woche an der Universität von Sambia (UNZA) ist am vergangenen Freitag zu Ende gegangen. Die Studenten haben im zweiten, intensiven „Website Concept Workshop“ nochmals hart gearbeitet und am Donnerstag die Abschlusspräsentationen vor uns Experten, den Lehrkräften und Gästen gehalten.

Dieser zweite und wichtigste Workshop unseres Aufenthaltes lehrt die Studenten, wie ein Projekt bzw. eine Idee professionell zu Papier gebracht, ausgearbeitet und präsentiert werden kann.

Der Workshop umfasst acht einzelne Übungen, die von einer messerscharfen Definition des Zwecks und der Zielgruppen, über die Marktanalyse, den 4 Marketing Ps, bis hin zur kreativen Erarbeitung eines Moodboards als Design-Briefing alles abdecken. Die Studenten arbeiten wieder in Gruppen und werden von uns während den täglichen Coaching Sessions intensiv betreut.

Die Qualität der Ideen und die erzielten Resultate sind in diesem Jahrgang sehr überzeugend. „Cuisine Creek“ eine Standort-basierte App für Rezepte, empfiehlt Reisenden je nach Position lokale Köstlichkeiten und liefert Ideen und Rezepte vià Feed. Die Grassroot-Fussball Plattform, „Umupila Rising Stars“ möchte Fussballtalenten und Akademien aus ganz Sambia mit Fussballscouts und Investoren zusammenbringen. Weitere Projekte befassen sich z.B. mit Food Delivery, dem Vernetzen lokaler Künstler, einer Buchungsplattform für Reisende aus afrikanischen Ländern oder eine Zeitung für unabhängigen Journalismus mit Schwerpunkt auf Beiträgen aus der Bevölkerung.

Wir müssen aber auch feststellen, dass die grosse Anzahl der diesjährigen Studenten eine echte Herausforderung darstellt. Der persönliche Kontakt mit den Studenten kommt aufgrund der geforderten Effizienzsteigerung, z.B. durch die Einführung von strikten Coaching Zeiten, etwas zu kurz. Das ist schade, denn es bleibt weniger Zeit für die individuelle Betreuung und wir können unsere Schüler gar nicht richtig kennenlernen.

Wir ziehen aber dennoch eine positive Bilanz, denn schlussendlich geht es um die Studenten. Sie sind jetzt in der Lage auf eine professionelle Art und Weise über Zielgruppen und Marketingstrategien, Konventionen im Internet, Social Media for Business und vieles mehr zu sprechen.

Nach der Übergabe der Diplome sind dann viele Studenten auf uns zugekommen, haben sich bedankt und persönliche Gespräche mit uns gesucht. Wir hoffen, dass wir trotz dem straffen Programm einen bleibenden Eindruck hinterlassen konnten.

Unser Dank gilt insbesondere Sabina Balmer von B360 und Dr. Basil Hamusokwe, Head of Department for Media and Communication Studies. Jahr für Jahr setzen sie sich dafür ein, dass dieses Programm trotz der knappen Mittel erfolgreich und gewinnbringend für die Studenten umgesetzt werden kann.

 

Gruppenarbeit für den Website Concept Workshop

Writing for the Web Theorielektion

Schwiizer Schoggi darf nicht fehlen

Campus Architektur: Sichtbeton, Brutalismus, Plattenbauten

Auf zur Diplomübergabe

Autoritätspersonen in Aktion

Ein anständiges Klassenfoto bekommen wir hin…

…dann haben die Formalitäten ein Ende

How to take a selfie (inoffizielle Theorielektion)

Fotos mit den Dozenten

Fotos ohne Dozenten

Einzelfotos für die Facebook Page

Für Aussenwerbung braucht’s in Sambia ein Weitwinkelobjektiv  

Mobile Payment? Lange vor dem Smartphone erfunden

Kinderträume werden dafür noch mit einer Kurbel angetrieben

Nicht allen Kindern geht es so gut, einige leben auf der Strasse

Abseits der Hauptstrasse sind die Wege steinig und voller Schlaglöcher

Gebaut wird wie bei uns

Wer es nach oben schafft, kann sich hübsche Säulen leisten

Für den sozialen Frieden wird natürlich auch gesorgt

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MEDIASCHNEIDER wieder TOP im MRG-Ranking (Horizont Report Schweiz, August 2018)

Die Media.Research.Group (MRG) hat erneut bei 750 Kunden im Schweizer Werbemarkt die Urteile über die wichtigsten Mediaagenturen erhoben.  Die abgefragten Themenbereiche waren wieder Bekanntheit, Eindruck und Empfehlungen sowie zudem die Leistungsbereiche Strategie, Kreativität, Beratung, Mediaeinkauf und (neu) digitale Kompetenz. Es hatten sich 49% aller Kunden an der Studie beteiligt – eine aussergewöhnlich hohe Ausschöpfungsquote.

Grundsätzliches vorweg

  1. Die Bekanntheit der Mediaagenturen hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen und es arbeiten heute deutlich mehr Auftraggeber mit einer Mediaagentur zusammen
  2. Die Kunden sind kritischer geworden, denn die Noten für die Mediaagenturen sind insgesamt im Level etwas zurückgegangen – auch und gerade bei den Top-Agenturen

Die 5 Kernergebnisse aus Sicht von Mediaschneider:

  1. Der Gesamtsieg gehört Mediaschneider und das seit immerhin 15 Jahren, auf Platz Nr. 2 befindet sich die Mediatonic, auf Nr. 3 die Havas Media
  2. Die Bekanntheits- und Empfehlungswerte sind entscheidend für das Wachstum einer Agentur: hier ist Mediaschneider jeweils top und mit deutlichem Abstand vorne
  3. Der Gesamteindruck von Mediaschneider über alle Leistungskategorien ist weit über dem Durchschnitt, allerdings noch mit etwas «Luft nach oben» in den einzelnen Kategorien
  4. Die zum zweiten Mal abgefragte «Digitale Kompetenz» spricht eindeutig für Mediaschneider: hier wird die beste Note vor allen anderen Mitbewerbern erreicht
  5. Die zur Mediaschneider gehörende «Mediaschneider Bern» (ehem. Mediaplus) hat signifikant Boden gutgemacht, insbesondere ist sie sehr gut bei Strategie und Planung

Abschliessend lässt sich feststellen, dass einmal mehr die zumeist unabhängigen Schweizer Agenturen bei den meisten Werbeauftraggebern die Nase vorne haben. Manche haben gut zugelegt oder ihre Plätze verteidigt, z.B. die Mediakanzlei und die ZIPMedia, andere mussten Plätze abgeben (Konnex). Die Netzwerkagenturen zeigen ein durchwachsenes Bild: Zenith und Mediacom haben sich etwas verbessert, OMD ist deutlich zurückgefallen, ähnliches gilt für die anderen.

Hier finden sie den Horizont-Artikel

 

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Mediaschneider und Hoy in Sambia

Bereits zum fünften Mal unterstützen Experten von Mediaschneider und Hoy die Ausbildung von Studenten an der Universität von Sambia (UNZA). In Zusammenarbeit mit B360 Education Partnerships unterrichten Philipp Semmler und Michael Weber am Department of Media and Communication Studies.

Die ersten Tage 

Nach einer langen Reise über Dubai nach Lusaka treffen wir am Freitag, 27. Juli, auf den Head of Department sowie den Lehrer unserer Klasse. Schnell wird klar, dass wir unser Programm radikal umstellen müssen. Anstelle der üblichen 30 Studenten ist von mehr als 100 die Rede!

Im Zentrum des angepassten Kursprogramms stehen 3 Theorielektionen sowie zwei intensive Gruppen-Workshops über mehrere Tage. Insgesamt werden wir in den kommenden 2 Wochen gut 60h in Coachings, Workshop-Arbeit, Frontalunterricht und Studentenpräsentationen investieren. Die Vorbereitungszeit an den Abenden und Wochenenden ist dabei noch nicht mal eingerechnet.

Verunsichern lassen wir uns von kurzfristigen Planänderungen nicht, als alte Afrika-Hasen sind wir das gewohnt. Aber 100 Studenten sind eine Herausforderung.

Mittlerweile sind wir mittendrin, die Studenten haben Resultate aus dem ersten Workshop präsentiert und wir sind mit dem zweiten Workshop gestartet. Die Gruppen haben zuerst bestehende News-Webseiten analysiert. Von nationalen Grössen wie z.B. News Diggers, über afrikanische Kanäle wie Africanews bis hin zur New York Times und BBC haben die Studenten gelernt, wie Webseiten strukturiert sind und welche Konventionen diese befolgen. Neu sind für die Studenten auch «Zielgruppen» und dass jedes Produkt auf einen bestimmten Markt zugeschnitten sein sollte. Persönliche Präferenzen lassen sich nur schwer abschütteln und so dauert es eine Weile, bis sie dieses Konzept verinnerlichen. Was ihnen missfällt, muss nicht unbedingt ein schlechtes Produkt sein – es kann auf einen anderen Markt fokussiert sein oder andere Zielpersonen ansteuern.

Im zweiten Workshop wird der Spiess nun umgedreht. Die Studenten entwickeln eigene Konzepte für eine Webseite, analysieren die Konkurrenz, entwickeln eine Marketingstrategie, erarbeiten die Informationsstruktur und erstellen sogar ein Moodboard. Schritte, die sie später auf ein beliebiges Projekt oder eine Geschäftsidee anwenden können. Wir sind gespannt auf die nächsten Tage und die nächsten Coachings, vielversprechende Ideen sind bereits dabei.

Studentenwohnheim auf dem Campus:

Unsere Klasse:

Website Analysis Workshop:

Gruppencoaching während dem ersten Projekt:

Ein Bildschirm ist auch in Sambia nicht genug:

Die grössten Fortschritte erzielen wir in persönlichen Diskussionen:

Bis die Präsentation mal läuft…:

Präsentationen mit Style:

Social Media Theorie Lektion mit der Klasse:

Einführung zum zweiten Workshop:

Für den kleinen Einkauf auf dem Weg nach Hause:

Für den grossen Einkauf auf dem Weg nach Hause:

 

 

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6 Sportler für Mediaschneider und Hoy

Am 28. Juli fand vor dem Ironman Zürich der Firmen-Triathlon statt und natürlich waren Mediaschneider und Hoy wieder mit von der Partie – jeweils 3 Sportler für Mediaschneider (Andres, Urs, Raushan) und für Hoy (Manuel, Moritz, Manfred) traten gemeinsam in einer 3-er Staffel an.

Der Zürcher Himmel bescherte uns etwas Regen vor dem Schwimmstart, somit hatten Raushan und Manfred schon mal die richtigen Bedingungen für die folgende 750-Meter-Distanz im Wasser bis zur Schwimminsel. Es war ein Kampf gegen Wellen, aber noch viel mehr gegen die Ellbogen und Füsse der anderen Schwimmer. Auf der Insel dann die Übergabe an Moritz und Urs. Beide kämpften sich eine lange Steigung hinauf, gefolgt von einer rassigen Abfahrt und insgesamt 25 km Bike-an-Bike, bis die beiden Tracker an Manuel und an Andres übergeben wurden. Unsere beiden Jogger waren dann auf hitzigen 7 km unterwegs Richtung Ziellinie, wo sie auf den letzten Metern von den Teamkollegen begleitet worden sind.

Auch die Fangemeinde hat an diesem Tag keine Mühen gescheut und ist samt Sportoutfit und Pompons lautgrölend an der Zielgeraden gestanden um beide Teams auf den letzten Metern anzufeuern. Danach gab’s das obligatorische Sieger-Bier (oder waren es zwei…?) und das Commitment nächstes Jahr unbedingt wieder dabei sein zu wollen, denn es hat uns allen extrem viel Spass gemacht!

Herzlichen Dank an alle Beteiligten und vor allem herzlichen Dank an die ClearChannels, die uns zu diesem Triathlon eingeladen hatten.

Autorin: Stefanie Mayr

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Einweihungsfeier vom 21.6.2018

Am 21.6.2018 lud die Mediaschneider zum grossen Einweihungsfest an der Zollikerstrasse 141. Der Abend stand im Zeichen der Midsummernight und so verwandelte sich die grosse Terrasse mit Blumen, Girlanden und Kerzen in eine herrliche Sommerlocation.

 Am frühen Abend trafen die ersten Gäste ein und konnten sich bei einem erfrischenden Apéro auf einen gemütlichen Abend einstimmen. In grosser Runde richtete Manfred Strobl (CEO) einige Worte an die Gäste, erzählte über die Geschichte unserer Agentur und bedankte sich bei allen Anwesenden für die gute Zusammenarbeit und Entwicklung, die wir ohne sie nicht geschafft hätten. Wichtig war allerdings auch die Eröffnung des feinen Buffets. Leckereien vom Grill warteten auf die hungrige Schar.

Nach dem Essen erzählte Philipp Semmler (CDO) wie es zu unserer Tochteragentur, der Hoy AG, kam und wie sie ein rasantes Wachstum in den letzten 2 Jahren hinlegte.

Ein besonderes Dessert wartete nach seiner Rede auf die Gäste. Die Fromage Mauerhofer wartete mit ihrem gesamten Käsesortiment auf und man konnte durch die verschiedensten Käsesorten degustieren.

Mit leckerem Essen, erfrischenden Getränken und interessanten Gesprächen war dies ein gelungener Abend.

Wir möchten uns herzlich bei all unseren Kunden, Geschäftspartner und Freunden des Hauses für diesen schönen Abend bedanken. Auf eine spannende Weiterreise und weitere gemeinsame Projekte.

 

Einen herzlichen Dank an das Catering Franzoli und Fromage Mauerhofer.

Autorin Bettina Mettler

 

Impressionen:

 

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Ausbildungsprogramm für Agentur-Neustarter

Vom 28. Mai bis am 9. Juni hatten wir die Chance, das erste Google Ausbildungsprogramm für Agentur-Neustarter zu besuchen. In dieser zweiwöchigen Schulung wurde uns ein Einblick in die Welt des Onlinemarketings mit Google gegeben mit Fokus auf den Umgang mit dem Tool AdWords. Ebenfalls behandelt wurden die Themen Sales und Pitch.

 

Fokus auf Google AdWords

Der Hauptfokus des «Bootcamps» lag auf der Handhabung des Google Tools AdWords. Mit diesem können Anzeigen in diversen Formaten auf der Google Suchseite, im Google Display Netzwerk oder auch auf YouTube geschaltet werden. Doch zuvor wurden uns am ersten Tag – bei Kaffee und Keksen – grundlegende Fakten weitergegeben. Stefan, der uns an diesem Tag gecoacht hat, erklärte uns beispielsweise was Cost per Click (CPC) ist, wie die Umsatzrendite berechnet wird oder welche Gegebenheiten den Qualitätsfaktor beeinflussen können.

Tags darauf waren dann wir gefragt. An einem realen Beispiel konnten wir die gelernte Theorie direkt in die Praxis umsetzen. So konnten wir während der zwei Wochen unter anderem Textanzeigen für das Suchnetzwerk erstellen. Bei den Aufgaben berücksichtigten wir auch verschiedene Marketingziele wie Steigerung des Traffic, der Awareness oder der Conversion-Rate. Auch das Erstellen von Display und Shopping Kampagnen behandelten wir im Verlauf der zwei Wochen.

Neben der Erstellung wurden uns auch die Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Kampagne analysiert werden kann. Neben den verschiedenen Faktoren wie Click-through-Rate oder Impressions wurde auch noch das Google Analytics Tool vorgestellt, mit dem diverse Analysen durchgeführt werden können. Ein Beispiel ist die Untersuchung der Conversion-Rate in einer bestimmten demografischen Gruppe. Zudem kann Google Analytics mit AdWords verknüpft werden. Somit führte uns die Schulung über Analytics wieder zurück zu AdWords und dessen Anwendungen.

Ausserdem wurde aufgezeigt, wie das Google Merchant Center – das zur Erstellung der Shoppinganzeigen benutzt werden kann – funktioniert und welchen Nutzen eine Verknüpfung von diesem mit AdWords bringt.

 

Eintauchen in die Welt von Sales und Pitches

Abgesehen von der Handhabung von AdWords wurde ebenfalls die Art und Weise der Kommunikation mit dem Kunden thematisiert. So hatten wir auch praktische Übungen, wie man bei einem Pitch oder einem Beratungsgespräch vorgeht. In diese Gespräche wurden auch immer Widersprüche eingebunden. Wir stellten zudem Elevator Pitches nach, bei denen man innert kürzester Zeit sein Unternehmen vorstellen muss. Die Übungen zeigten, wie wichtig es ist, sich für den Kunden verständlich zu formulieren.

Am Ende des zweiwöchigen Google Ausbildungsprogramms – nach zehn Tagen und fünf absolvierten Prüfungen – fand die Zertifikatsübergabe statt. Wir erhielten, wie alle anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das wohlverdiente Zertifikat. Die intensiven Tage liess die ganze Gruppe bei einem üppigen Apéro ausklingen: Ein würdiger Abschluss für zwei herausfordernde und spannende Wochen, in denen wir uns grundlegendes Wissen über Onlinemarketing und Google AdWords angeeignet haben.

Autorin: Rea Vogel

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Entwicklung der Netto-Werbeausgaben

Die seit geraumer Zeit vorrückende Digitalisierung verändert nicht nur Märkte und Unternehmen, sondern führt dazu, dass sich auch bisher verlässliche Statistiken in einer Übergangsphase befinden. Diese führt uns insbesondere Umwälzungen in der Medienlandschaft vor Augen. So müssen auch die aktuellen Zahlen der Stiftung «Werbestatistik Schweiz» anders betrachtet werden. Wir müssen uns zudem in Geduld üben, bis sich der Sandsturm der Digitalisierung gesetzt hat und wieder verlässliche crossmediale Vorjahresvergleiche möglich sind, zumindest was die Netto-Werbeausgaben betrifft.

Die Zahlen für die Bereiche der Suchmaschinen-Werbung und des Affiliate-Marketings beruhen aufgrund der mangelnden Meldebereitschaft auf Expertenschätzungen anhand der Brutto-Umsätze von Media Focus. Die Umsätze aus der Suchmaschinen-Werbung werden von Media Focus mit CHF 1’418 Mio. angegeben. Allerdings sind die Zahlen der Suchmaschinen-Werbung nicht vergleichbar und daher bei den Berechnungen der Veränderungsraten im Bereich Online-Werbung sowie des Totals der Werbeumsätze Schweiz ausgeschlossen. Dies gilt natürlich nicht für die klassischen Offline-Medien: Hier lassen sich sehr wohl Vergleiche anstellen, auch wenn die Entwicklung nicht überall mit Freude beobachtet wird.

Insgesamt wurden für das vergangene Jahr 2017 knapp 6.4 Mia. Schweizer Franken Werbeumsatz erreicht. Vergleicht man nun die vergleichbaren Netto-Werbeumsätze mit den Umsätzen von 2016, so resultiert eine negative Entwicklung von -3.3% (ohne die SEA-Werbung zu berücksichtigen). Ein Überblick über den rückläufigen Werbemarkt zeigt folgendes Bild:

  • Die Gewinner: Online-Werbung (+5.9%), Kino (+6.9%), Verzeichnisse (gedruckt, +2.0%)
  • OOH mit stabilem Ergebnis (0.6%)
  • Die Verlierer: Presse Total (-11.7%), TV (-2.1%), Radio (-5.0%), DM (-3.3%)

Doch schauen wir genauer auf die einzelnen Medien.

Auch wenn die SEA-Werbung in der Vergleichbarkeit Schwierigkeiten bereitet, lässt sich eine deutliche wachsende Einnahme bei der Online-Werbung feststellen: Insgesamt machen die Umsätze aus der Online-Werbung (exkl. SEA) mit 2.1 Mia. Schweizer Franken erstmals den grössten Teil des Schweizer Werbekuchens aus (33%). Alle Unterkategorien der Online-Werbung verzeichnen ausnahmslos ein Plus.

Die Kinowerbung weist einen Umsatz von 31 Mio. Schweizer Franken auf, und auch bei den gedruckten Adress- und Telefonverzeichnissen zeichnete sich 2017 eine positive Entwicklung ab. Sie erreichte im Vergleich zum Vorjahr mit 75 Mio. Schweizer Franken ein Plus von 2.0%.

Die Aussenwerbung bleibt mit 452 Mio. Schweizer Franken im Vorjahresvergleich stabil, wobei eine beachtliche Zunahme von 16.6% beim Digital out of Home zu erwähnen ist (Plakat -1.3%).

Leider liegen die Netto-Werbeumsätze der Schweizer Presse mit 1.1 Mia um 11.7% unter dem Vorjahresniveau. In der Kategorie Fachpresse ist die Rückläufigkeit mit 12.8% am stärksten.

Sinkende Werbeumsätze verzeichnen ferner die Gattungen Fernsehen (inkl. Sponsoring von Sendungen), Radio, Direktwerbung sowie Werbe- und Promotionsartikel. Beim Medium TV ist der Marktanteil der Werbefenster ausländischer Sender (43.3%) erstmals höher als jener der SRG-Sender. Ihr Marktanteil liegt nun bei 42.6%.

Zurück zum Medium Online: Was bedeutet nun die Nichtvergleichbarkeit der Online-Werbung für die Mediaschneider AG? Wir beobachten diese Entwicklung schon zu Beginn mit Argusaugen und berücksichtigen das Geschehen laufend bei jeder Beratungsleistung für unsere Kunden. Statistiken helfen, müssen aber auch stets kritisch hinterfragt werden. So haben wir festgestellt, dass die ausgewiesenen Media- Focus-Daten im ersten Quartal 2018 bei SEA und YouTube massiv über- bzw. unterbewertet sind. Mit investigativen Recherchen bleiben wir dran und beobachten die weiteren Statistiken rund um den Werbemarkt.

Autoren: Serafina Dima, Leiterin Analyse & Insights und Christian Rufener, Managing Director

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Mobile Swipe Cube Ad: umfangreiche Botschaften auf wenig Platz

Die Würfel sind gefallen: Und sie scheinen besonders gut für Werbetreibende zu liegen, die sich nicht kurzfassen wollen.  Dank des Mobile Swipe Cube Ads von Adspot reicht ein Format aus, um auf dem Mobile mehrere Informationen gleichzeitig zu übermitteln. Neu bietet Hoy seinen Kunden das Werbemittel nicht mehr nur über Direktbuchungen an, sondern auch programmatisch.

 

Die vier Flächen des beweglichen Quaders eignen sich ideal für Bilder und Videos. Das Mobile Swipe Cube Ad dreht sich entweder automatisch oder mittels Interaktion mit dem User. Neben Platz, Dynamik und der tiefen CPM-Einkaufspreise ist ein weiterer Vorteil, dass sie sich in allen verschiedenen Landing Pages einbauen lassen. Hoy liefert das Creative Format fortan auch programmatisch über ihre DSP aus.

 

 

 

Ein Nachteil der programmatisch ausgelieferten Mobile Swipe Cube Ads ist allerdings die begrenzte Kapazität, da die Java Script Codes korrekt wiedergegeben werden müssen. Weil die Ad Exchanges jeweils mit unterschiedlichen Limits arbeiten, stehen lediglich 5MB zur Verfügung. Insbesondere bei Videos ist diese Datenmenge schnell ausgeschöpft.  

 

Mobile Swipe Cubes werden über dieselben Ad Slots wie Mobile Rectangles ausgeliefert. Das verspricht zwar viele Bidrequests, ein Teil dieses Inventars erscheint aber «below the fold» und ist nicht immer sichtbar. Hoy optimiert die Sichtbarkeit, damit die Mobile Swipe Cubes tatsächlich gesehen werden.

 

Wenn diese Punkte bei der programmatischen Ausspielung des Mobile Swipe Cubes beachtet werden, besteht keine Gefahr «gezinkter Würfel».

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