Neue Führung bei der Mediaschneider Bern AG

Thorsten Winkler ist ab sofort als CEO tätig und Melissa Spycher als COO

Die Mediaschneider Bern AG hat eine neue Doppelspitze. Ab sofort werden Thorsten Winkler als CEO / Head of Strategy und Melissa Spycher als COO / Head of Operations die Zügel in die Hand nehmen. Sie treten damit in die Fussstapfen von Christian-Kumar Meier, den sie als Geschäftsführer ablösen.

Thorsten Winkler und Melissa Spycher sind beide schon seit über fünf Jahren im Unternehmen und verfügen über profundes Media-Know-How in allen Disziplinen. Vor ihrer Zeit bei der Mediaschneider Bern AG waren beide bei Vermarktern tätig, Thorsten Winkler bei Tripadvisor in London und Melissa Spycher bei der Admeira in Zürich (ehem. Publisuisse). «Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen und die neue Herausforderung, die wir voller Elan angehen wollen.» sagen Thorsten und Melissa.

«Durch die Weitergabe des Zepters von Christian-Kumar Meier konnte einen nahtlosen Übergang in der Führung der Mediaschneider Bern AG sichergestellt werden. Für die Kunden bleibt also alles beim Alten: Ein ausgezeichnetes Team, welches das operative Geschäft verantwortet, zuverlässigen Service garantiert und mit dem Know-How der Mediaschneider-Gruppe die strategischen Grundlagen und die die digitalen Dienstleistungen weiterentwickelt.» sagt Urs Schneider, Verwaltungsratspräsident der Mediaschneider Gruppe.

http://www.mediaschneiderbern.ch

 

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TREND ONE: 7 Micro Trends

KI ZÄHLT PARASITEN IM BIENENSTOCK

Forscher der Schweizer Forschungseinrichtung EPFL haben auf Initiative eines Imkers eine Web-Plattform samt App entwickelt, mit der der Parasitenbefall in einem Bienenstock festgestellt werden kann. Der Imker muss dafür lediglich ein Brett mit verendeten Varroa-Milben unter dem Stock fotografieren und das Bild auf die Plattform hochladen. Eine KI erkennt innerhalb von Sekunden die Zahl der Milben. Bisher musste der Imker die millimetergroßen Milben selbst zählen. Durch den Scan eines QR-Codes wird das Bild dem jeweiligen Bienenstock zugeordnet, um Statistiken über den Milbenbefall zu ermöglichen. https://actu.epfl.ch

KI VOLLENDET SCHUBERT-SYMPHONIE

Huawei hat sein Smartphone-Modell Mate 20 Pro eingesetzt, um Schuberts unvollendete Symphonie Nr. 8 zu Ende zu komponieren. Dabei nutzte das Unternehmen die Prozessorleistung der Dual-NPU des Smartphones, um die Klangfarbe, Tonhöhen und Takte der ersten zweiten Sätze der Symphonie zu analysieren. Anschließend wurde mithilfe einer KI die Melodie für den fehlenden dritten und vierten Satz komponiert. Der preisgekrönte Komponist Lucas Cantor gab der Komposition den letzten Schliff für eine Orchester-Partitur. Die Premiere der Symphonie wird in der Cadogan Hall in London stattfinden. https://consumer.huawei.com

SMARTE E-SCOOTER FÜR STÄDTE

Das in Massachusetts ansässige Start-up Superpedestrian optimiert smarte Elektroscooter für den Verleih. Das junge Unternehmen hat aus gängigen Problemen von Verleihern wie Lime oder Bird gelernt und kleinere, robustere Modelle mit einer bis zu zehnmal längeren Lebensdauer auf der Straße und einer bis zu einwöchigen Akkulaufzeit geschaffen. Die Superpedestrian-Flotte ist mit Onboard-Computern ausgestattet und überwacht permanent den Zustand von Batterie sowie Fahrzeug und ordert Ersatzteile selbst nach. Begrenzungen von Geschwindigkeit oder Parkbereich können zentral über die Cloud angepasst werden. https://www.superpedestrian.com

SHAZAM VERWANDELT MAGAZIN IN EINEN PRODUKTKATALOG

Die Agenturgruppe Serviceplan hat im Auftrag der Fashion-Suchmaschine Stylight ein komplettes Modemagazin in einen Produktkatalog verwandelt. Dafür platzierten die Kreativen eine Anzeige im Magazin InStyle und kauften die Ausgabe direkt nach Erscheinen. Mit der Bilderkennungsfunktion der Shazam-App scannten
sie jedes einzelne Kleidungsstück im gesamten Magazin ab und verbanden es über die Stylight-Plattform mit den URLs der jeweiligen Onlineshops. Leser nutzten die Funktion mehr als 20.000-mal und bekamen ein nahtloses Multichannel-Shoppingerlebnis geboten. https://www.stylight.de

SERIENFANS WERDEN ZU BLUTSPENDERN

HBO kooperiert mit dem Roten Kreuz, um vor der Ausstrahlung der letzten Staffel von Game of Thrones Serienfans zu einer Blutspende zu animieren. Die Aktion „Bleed For The Throne“ wird auf dem Festival SXSW mit einem immersiven Event gelauncht werden, bei dem Serienfans nach der Spende in die Fußstapfen der Serienhelden treten können. Kurzentschlossene Spender erhalten die Möglichkeit, eine Reise zur Weltpremiere der letzten Serienstaffel in New York zu gewinnen. Ferner werden die Spender in 43 US-Bundesstaaten und neun Hochschulen mit einem exklusiven „Bleed For The Throne“ TShirt belohnt. https://www.redcross.org

PER APP ÜBER DEN BERUFSALLTAG ERZÄHLEN

Das kalifornische Start-up Human Agency hat mit „What I’m Working On“ (WIWO) eine App gelauncht, mit der Nutzer ihren Berufsalltag auf unterhaltsame Weise präsentieren können. Die App ist dazu gedacht, die eigenen Fähigkeiten, ähnlich wie mit einem Lebenslauf, potenziellen Auftrag- und Arbeitgebern sowie möglichen Kooperationspartner zu vermitteln. Im Unterschied zu nüchtern gehaltenen Lebensläufen erlaubt „WIWO“ jedoch den Berufsalltag durch Fotos und Videos anschaulich zu machen und mit anderen zu teilen. Die App kann auch von Teams eingesetzt werden, um Kollegen über die Projektarbeit auf dem Laufenden zu halten. https://www.whatimworkingon.com

DEEPFAKES MENSCHLICHER GESICHTER

Ein Forscherteam des Grafikkartenherstellers NVIDIA hat einen Generator für Bilder menschlicher Gesichter entwickelt. Unter der Domain thispersondoesnotexist.com können die Ergebnisse eines neuronalen Netzwerks begutachtet werden, das mit öffentlich zugänglichen Porträtaufnahmen trainiert wurde und nun auf dieser Basis eigene, meist täuschend echte Gesichter erstellt. Es handelt sich dabei um ein so genanntes Generative Adversarial Network (GAN), das sich mit Hilfe konkurrierender Algorithmen stetig selbst überprüft. Mittlerweile existieren analoge Seiten für Deepfakes von Katzen und Airbnb-Wohnungen.  https://thispersondoesnotexist.com

Quelle: TREND ONE  / Trend Summary März 2019

 

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Short Campaign Update: Swiss 48h Sales

Während des ersten März Wochenendes 2019 fand eine weitere attraktive 48h Sales Kampagne  unseres Kunden Swiss statt.

Geteasert wurde am Freitag mit Print und Online. Pünktlich um Mitternacht startete die Online Sales-Promo mit den beliebten Europadestinationen.

Wir wünschen einen schönen Urlaub!

 

 

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Hoy tritt digitalswitzerland bei

Hoy ist mit sofortiger Gültigkeit Mitglied bei digitalswitzerland. Als Vertreter der Mediaschneider Gruppe möchte Hoy die Zukunft der digitalen Schweiz aktiv mitgestalten.

Philipp Semmler, CEO der Hoy AG, freut sich über die Mitgliedschaft: «digitalswitzerland geniesst in der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik eine sehr breite Unterstützung. Mit der Mitgliedschaft von Hoy wollen wir unsere fachliche Expertise im Bereich Technologie und Digitalisierung aktiv einbringen. Wir freuen uns auf spannende Projekte und eine intensive Zusammenarbeit».

Nicolas Bürer, Managing Director bei digitalswitzerland, sagt: «Wir freuen uns sehr, die Hoy AG als neues Mitglied bei digitalswitzerland begrüssen zu dürfen. Neue Technologien und Innovationen verändern die Medien- und Werbebranche und schaffen spannende Möglichkeiten. Um den digitalen Wandel in der Schweiz nachhaltig zu gestalten, brauchen wir alle wichtigen Akteure an Bord».

Unter den Mitgliedern von digitalswitzerland finden sich über 130 Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Swiss, Swisscom, Sanitas, BMW und Coop, aber auch wissenschaftliche Institutionen wie die ETH, EPFL, UZH, ZHAW, ZHDK und die Berner Fachhochschule.

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Mediaschneider und Hoy betreuen neu die Marken Bico und Happy

Medienmitteilung, 22. Februar 2019

Mediaschneider und ihre Tochteragentur, Hoy, haben Hilding Anders Switzerland als Kunden gewonnen. In einer Agenturevaluation des internationalen Bettwarenspezialisten setzten sie sich erfolgreich durch. Gemeinsam betreuen Mediaschneider und Hoy nun die Marken Bico und Happy in den Bereichen Brand, Performance, SEA, SEO sowie Technologie.

Mediaschneider und Hoy verantworten fortan die Traditionsmarken Bico und Happy von Hilding Anders Switzerland. Die Zusammenarbeit mit dem in Schänis ansässigen Unternehmen umfasst insbesondere die Mediastrategie, -beratung sowie -planung. Zudem werden das Reporting, der Mediaeinkauf und die Abrechnung übernommen. Die Kooperation umfasst sowohl klassische als auch digitale Kampagnen.

Philipp Semmler, CDO von Mediaschneider, sagt dazu: «Die Marken Bico und Happy bieten ein spannendes und sehr breites Wirkungsfeld für uns als Agentur. Wir freuen uns sehr auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Hilding Anders.»

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Manfred Strobl im Interview mit Horizont: Digitales Media treibt Budgets

Manfred Strobl, CEO Mediaschneider 

Sinkende Budgets, Konkurrenz durch Beratungs-und IT-Riesen, Konsolidierung auf Anbieterseite und Digital Media – was beschäftigt die Schweizer Mediaagenturen in diesem Jahr besonders stark? HORIZONT Swiss hat bei den Mediaagenturen nachgefragt.

Horizont: Wie werden sich die Mediaspendings 2019 für den Gesamtmarkt entwickeln?

Manfred Strobl: Die Spendings werden weiter steigen, unter anderem weil das Universum der gemessenen Spendings dank der technischen Anpassungen in Online grösser geworden ist. Digitales Media treibt die Gesamt-Investments, insbesondere im E-Performance. Print verliert weiter, je nach Kategorie – etwa Zeitschriften und Wirtschaftspresse- überproportional oder im Falle der Regionalpresse deutlich geringer. TV hat seinen Zenith überschritten und verliert leicht, insbesondere bei den jüngeren Altersgruppen. Out-of-Home wird sich gut halten und im Bereich DOOH weiter wachsen. Kino wird ein gutes 2019 erleben, wenn auch auf niedrigem Niveau. Und Radio bleibt stabil.

Horizont: Große Unternehmensberatungen und IT-Firmen drängen weltweit in die Pfründe der Mediaagenturen ein. Wie gravierend sehen sie diese Entwicklung für die Schweiz?

Manfred Strobl: Mittel- bis langfristig sehr gravierend, denn diese Unternehmen sehen tatsächlich Media als einträgliches Add-On Business. Mediaagenturen müssen sich daher unbedingt «nach oben» positionieren und aus der reinen GRP-Lieferkette raus, d.h. wir müssen Business-Partner unserer Kunden sein und im Schulterschluss funktionieren. Wir müssen auch zu Investments außerhalb von Paid-Media beraten können und demnach zunehmend Kommunikationsberater werden – ohne Media zu vernachlässigen. Zudem besteht unsere Arbeit im Digitalen Media nicht nur aus Banner, Search, AdOperation etc.  Es ist vor allem das Tracken und Targeten von Zielgruppen in einer zunehmend digitalisierten Lebensart der Konsumenten.

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Susanne Schlatter neu Managing Director bei Mediaschneider Zürich

Medienmitteilung, 14. Februar 2019

Susanne Schlatter stösst ab März von der OMD Schweiz AG zu Mediaschneider, wo sie als Managing Director tätig sein wird. Sie ersetzt damit Christian Rufener, welcher im April zu Swisscom wechselt.

Wir freuen uns sehr, Susanne Schlatter ab März in unserem Team begrüssen zu dürfen. Susanne arbeitete zuletzt als Director Strategy bei der OMD Schweiz AG und blickt auf eine langjährige Karriere als Client Service Director in verschiedenen Agenturen zurück. Sie ist eine ideale Ergänzung unseres Mediaschneider-Teams.

Susanne Schlatter ersetzt damit Christian Rufener, Managing Director, der sich nach acht Jahren entschieden hat, Mediaschneider Zürich zu verlassen. Christian wird eine neue Herausforderung bei unserem Kunden Swisscom im Bereich Digital Business annehmen.

Wir bedanken uns ausserordentlich bei Christian, der stets mit höchstem Engagement und grosser Verantwortung für uns tätig war und zum Start ins 2019 mit seinem Team auch noch Decathlon für Mediaschneider gewinnen konnte. Viele Schritte und Erfolge der Swisscom hat Christian mit seiner Mediaerfahrung mitgeprägt.

Bis zu seinem Abgang im April wird Christian bei Mediaschneider engagiert bleiben und seine Nachfolgerin Susanne einarbeiten.

Wir wünschen Susanne Schlatter viel Freude bei Mediaschneider und Christian Rufener alles Gute und viel Erfolg für seine berufliche Zukunft.

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Der Radiokonsum bleibt stark

Silvan Meiler, Berater Mediaschneider

Die neuesten Zahlen von Mediapulse zeigen: Radio ist nach wie vor ein beliebtes Medium. Ob zuhause in der Küche, am Computer, unter der Dusche oder unterwegs im Auto. Das Radio bleibt ein steter Begleiter des Schweizers. Satte 83% hören in der Deutschschweiz täglich Radio, während es in der Westschweiz 80% sind. Das Radio affine Tessin kommt gar auf 87% Hörer.

Mediapulse veröffentlicht zweimal jährlich zu Beginn des Semesters die offiziellen Nutzungszahlen des Schweizer Radiokonsums. Die Werte umfassen das Kabel, UKW, DAB+ und Internet in der Bevölkerung ab 15 Jahren. Die Daten gelten als offizielle Radiowährung und werden von den Radiosendern für die Programmoptimierung genutzt sowie in der Werbewirtschaft für den Verkauf von Werbespots. Aufgrund einer zum Jahresbeginn 2018 eingeführten neuen Methodik ist ein Vergleich zu den Radionutzungsdaten von 2017 nicht mehr möglich.

Zwar ist allgemein ein kleiner Rückgang im Radiokonsum festzustellen, lag die tägliche Nutzung vor acht Jahren noch bei 90%. Dennoch befinden sich die Werte mit 80% nach wie vor auf einem beachtlichen Niveau.

Naturgemäss führen die Sender der SRG SSR mit ihren flächendeckenden Verbreitungsgebieten den Schweizer Markt an. Im deutschsprachigen Raum kommen diese auf 58% Nettoreichweite, was umgerechnet 2’897’000 Hörern entspricht. 2016 lagen diese noch bei 62%. Die Westschweiz erreichen in den neuesten Zahlen 53.5%, was einen Rückgang von 3.6% im Vergleich zu 2016 (57.1%) ausmacht. Das Tessin wiederum weist mit 70.5% kaum eine signifikante Veränderung auf.

Ein Shift in den Marktanteilen macht sich allerdings bemerkbar: So erreicht die SRG heute in der Deutschschweiz 60% im Gegensatz zu 65% vor drei Jahren. Vom Verlust der SRG profitieren allen voran die Privatradios, deren Marktanteile mittlerweile auf 35% angestiegen sind. Die Suisse romande wuchs auf 28% an (+5%), die Svizzera italiana kommt auf knapp 20% (+4.5%).

Die durchschnittliche Hördauer der Deutschschweizer weist darauf hin, dass die Hörerinnen und Hörer in der Schweiz nach wie vor das Radio einschalten. Es bedarf einem Langzeitvergleich, um eine Veränderung festzustellen: Ein Rückgang von fast 10% seit den im 2011 gemessenen 130 Minuten war im 1. Semester noch erkennbar – bloss um dann festzustellen, dass im 2. Semester die durchschnittliche Hördauer pro Person wieder auf fast 125 Minuten angestiegen ist. Mit einer sinkenden Hördauer haben jedoch die Westschweizer zu kämpfen. Dort sind es 20 Minuten weniger als noch 2011. Das Tessin verzeichnet dagegen einen Verlust von lediglich 3 Minuten.

Im Gewirr von Gewinn- und Verlustzahlen gehen besonders folgende Privatstationen als Sieger hervor: Sender wie LFM, One FM und Rouge FM sind klar die beliebtesten Westschweizer Stationen. Energy Zürich, Radio24, Pilatus und FM1 geniessen hingegen die grösste Beliebtheit in der Deutschschweiz – hinter den SRG-Hauptsendern, versteht sich.

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Rückblick 2018 und Ausblick 2019

Manfred Strobl, CEO Mediaschneider 

 

Wir blicken auf ein sehr spannendes 2018 und für Mediaschneider und Hoy auch in vielen Belangen innovatives und herausforderndes Jahr zurück. Was waren einige der Abschnitte?

Programmatic setzt sich auch bei Spezialformaten immer mehr durch (Lancierung von programmatischen Sitebar Ads zusammen mit Adspot oder die Etablierung von Mobile Swipe Cubes als Beispiel), der Gewinn mehrerer Effies zusammen mit unseren Kunden und Agenturpartnern, das Hoy API Interface und die grossen Fortschritte im Data Management bis hin zur Automatisierung des Reporting über massgeschneiderte Dashboards waren sehr positive Ereignisse.

Weniger schön dagegen der Weggang unseres Kunden Manor nach über 16 Jahren enger Zusammenarbeit. Den Verlust konnten wir im Verlauf des Jahres zwar noch nicht kompensieren, aber die Zugewinne von neuen Kunden haben uns sehr gefreut: Feldschlösschen, Kenwood/Braun/deLonghi, Hilding Anders, Flughafen Zürich, Herag/Stennah, Vier Pfoten und weitere tolle Kunden. Welcome! 

Sehr gefreut hatten wir uns über die zahlreichen Besuche zu unserer Einweihung der neuen Büros in der Zollikerstrasse – ein schönes Fest bei Sonnenschein auf unserer neuen Terrasse!  Nicht zu vergessen übrigens unser erneutes «Herzblut»-Engagement in Sambia (Afrika) mit zwei Kollegen vor Ort, Workshops und Ausbildung made by Mediaschneider und Hoy!

Für das nächste Jahr und die Zukunft gibt es sicher viele neue Herausforderungen. Fokussieren wir auf die drei wichtigsten:

Technologisierung – Agilität – Wettbewerb. Was heisst das konkret?

  • Technologie: Programmatic Buying gewinnt sowohl im offenen Einkauf als auch über individuelle Deals mit Publishern an Bedeutung. Die Vorteile beim Targeting und das Zusammenspiel mit ausgereiften Brand Safety Massnahmen sorgen für anhaltendes Wachstum in diesem Bereich. Zudem wird es unser Bestreben sein, unser Data Ware House (DWH), einen hoch-strukturierten Datencontainer mit Tableau-Outputs und individualisierten Kundenzugängen auf Realtime Dashboards entscheidend voranzutreiben.
  • Agilität: die Gestaltung unserer internen Abläufe, um möglichst schnell und effizient den Kundennutzen zu generieren bedeutet Agilität und ist für uns lebenswichtig für schnelle Prozesse und kurze Antwortzeiten und möglichst Zero-Error.
  • Wettbewerb: Mediaagenturen werden zunehmend von Consulting Firmen konkurrenziert. Klassische Beratungs- und IT-Unternehmen versuchen neue Geschäftsfelder zu erschliessen und in der hochspezialisierten Mediaberatung Fuss zu fassen– ohne aber an das umfänglich integrierte Leistungsspektrum einer Mediaschneider heranrücken zu können.

Media-Investments:

  • Die Budgets werden insgesamt weiter steigen, unter anderem weil das Universum der gemessenen Spendings grösser geworden ist und auch noch zunehmen wird – vor allem wegen der technischen Anpassungen im Online.
  • Digital Media treibt die Gesamt-Investments, insbesondere im Bereich Performance. Print verliert weiter, je nach Kategorie (Zeitschriften und Wirtschaftspresse) überproportional oder im Falle der Regionalpresse deutlich geringer. TV hat seinen Zenit überschritten und verliert leicht, insbesondere bei den jüngeren Altersgruppen. Out-of-Home wird sich gut halten und im Bereich DOOH weiterwachsen. Kino wird voraussichtlich ein gutes 2019 erleben, wenn auch auf niedrigem Niveau. Und Radio bleibt stabil.

Was bedeutet die Veränderung für die Mediaschneider und die Hoy AG:

  • Wir werden in der Technologie sicher weiter ausbauen und unser DWH zunehmend komplettieren, d.h. weitere klassische Mediengattungen aufnehmen. Daraus entstehen dann noch bessere und umfänglichere Tableau-Reports «auf Knopfdruck» für unsere Kunden – mit unterschiedlichen Sichtweisen auf die Daten und Korrelationen der Variablen.
  • Zudem werden wir die Automatisierung im Backoffice weiter vorantreiben: Zero-Issues ist unser Ziel bei jeglicher Übertragung von Daten, d.h. wir werden Medienbrüche eliminieren und manuelle Copy-Paste-Arbeit weiter dezimieren.
  • Manches bedingt auch eine andere Mitarbeiter-Qualifikation oder neue Kollegen mit speziellem Fachwissen. Wir intensivieren und professionalisieren unsere Ausbildungsarbeit, um Top-Leistung zu bieten und Veränderungen nach vorne zu treiben.

Grundsätzlich lässt sich festhalten: wir werden weiterhin ein höchst innovativer und verlässlicher Business-Partner für unsere Kunden sein und wollen im Schulterschluss möglichst nahtlos funktionieren. Wir müssen auch über Investments im nicht-paid-media beraten können und demnach zunehmend Kommunikationsberater werden – ohne Media jemals zu vernachlässigen. Zudem ist unsere Arbeit im Digitalen Media nicht nur Banner, Search, AdOperation etc.  Es ist vor allem das Tracken und Targeten von Zielgruppen in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt der Konsumenten.

 

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