Die Radiolandschaft befindet sich im Umbruch

Fortschreitende technologische Entwicklungen, hohe Anforderungen auf Agentur- und Kundenseite sowie erzielte Learnings aus der TV-Messystemumstellung im Jahr 2012 führten dazu, dass die Interessengemeinschaft elektronischer Medien IGEM das Projekt ExplorRadio ins Leben gerufen hat und im Rahmen eines Infolunches bei der Goldbach Media in Küsnacht Interessierte aus der Branche über das Projekt informierte.

Der Geschäftsführer der IGEM Ueli Custer eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung und übergab den Referenten Franz Bürgi (Geschäftsleiter der Mediapulse AG) und Caroline Kellerhals (Studienleiterin ExplorRadio und Head of Research Mediapulse AG) das Wort. Die Referenten zeigten auf, wo das Projekt heute steht und mit welchen Herausforderungen die Währungsumstellung konfrontiert wird.

Die Umstellung behält vorerst viel Bewährtes aus der sogenannten ersten Generation: Unter anderem wird das Audiomatching mit der Mediawatch und die hohe Datengranularität genannt sowie die Messbarkeit aller referenzierbarer Audio-Inhalte. Die Neuigkeiten im Rahmen der zweiten Generation betreffen auch die Mediawatch: Diese kommt in einem moderneren und eleganteren Gehäuse daher mit dem Ziel, die Akzeptanz bei den Panelisten zu erhöhen. Die Stichprobe wird zudem verdoppelt – das Preismodell wird daher angepasst. Im gleichen Atemzug wurde betont, dass die Preisanpassung nicht in substanzieller Höhe sei, sondern wird sich an den heutigen Preisen orientieren.

Eine zentrale Erneuerung ist die schnellere Datenverfügbarkeit: Mithilfe einer Dockingstation ist nun ein täglicher Datentransfer möglich. Bisher, in der ersten Generation, wurden die digitalen Informationen auf dem Uhr-Chip gespeichert und nach zwei Wochen ins Labor retourniert. Die neue Technologie führt somit zu kürzeren Auswertungsintervallen und schnellere Datenverfügbarkeit.

Neu ist auch die Kopfhörernutzung-Messung: Das Messen wird durch eine Ad-hoc Befragungen abgelöst. Diese soll den Panelistenaufwand verringern und wird als kosteneffizientere Lösung erachtet.

Die Umstellungsphase wird sich über mehreren Jahren erstrecken (mindestens 2019) und die noch zu bewerkstelligen Aufgaben sind anspruchsvoll und breit gefächert. Das neue Messsystem wird ab 01.07.2017 parallel mit dem aktuellen System laufen und im Anschluss dieses Parallelbetriebs wird am 01.01.2018 die Währungsumstellung definitiv eingeführt. Die Publikationen des ersten Semesters werden per Juli 2018 erwartet. Für die Anwender der neuen Auswertungssoftware EvoRep werden vor der definitiven Umstellung Schulungen angeboten.

Im Februar 2017 findet der nächste IGEM-Event statt bei dem über die abgeschlossenen und kommenden Projektschritte von ExplorRadio informiert wird.

Alle Informationen zu den Veränderungen des Mediapulse Radiopanels sind hier abrufbar: www.explorradio.ch

 

Autor: Serafina Dima

von

Teads Video Summit

Mediaschneider folgte am 5. Oktober 2016 der Einladung von Teads Schweiz zu ihrem ersten Schweizer Video „Summit“ in den Räumlichkeiten des Auras in Zürich.

Wir waren gespannt auf die verschiedenen Branchenkenner und die angekündigten Podiumsdiskussionen, welche Teil des Nachmittagsprogramms waren. Vor dem Start des Programms stärkte sich die Branche vorerst bei einem feinen Stehlunch.

Der Co-Founder und Executive Chairman Pierre Chappaz eröffnete als erster Sprecher den Nachmittag. Vorgestellt wurden die Neuheiten im Bereich Video und Teads, wie zum Beispiel das neue 360° inRead Video für Mobile. Mit Blick auf Video-Integrationen im Bereich Social-Media haben Studien gezeigt, dass ein User bei Facebook 50% schneller scrollt als auf Website. Dies vor allem auf News-Plattformen.

Viel diskutiert wurde über das Thema AdBlocker, seine Gefahren und die daraus resultierenden Möglichkeiten, wie auch über die Unsicherheit in Bezug auf die Zukunft, die das Thema mit sich bringt. Es hat sich herauskristallisiert, dass vor allem Publisher und Agenturen dies als grosse Gefahr wahrnehmen, auf Kundenseite sich diese Bedrohung allerdings in Grenzen hält. Gemäss Christian Aichhorn (Head of Digital Marketing & Social Media, UBS) stelle der AdBlocker für sein Unternehmen kein grosses Problem dar. Aus seiner Sicht müssten vor allem die Publisher das Thema aufmerksam verfolgen. Paul De La Nougerede (The Telegraph), Aniq Rahman (MOAT), Mike Dinorscio (Appnexus) wie noch weitere Sprecher ergaben miteinander eine gute und spannende Diskussion.

Hauptthema nebst AdBlocking war unter anderem der Inhalt der Creatives. Content ist wesentlich, wichtiger ist aber Context. Das heisst die Creatives müssen hinsichtlich des Kanals und der Formate optimiert werden.

In der Pause wurde Kuchen und Kaffee angeboten. Wer noch Lust auf ein kleines Abenteuer hatte, konnte sich die VR Brille anziehen, auf den Rennfahrersitz sitzen und einen animierten Werbeclip von TAG Heuer anschauen.

Der Abschluss der Nachmittagsdiskussionen gestaltete Mediaschneider mit Moritz Schneider. Mit dabei waren unter anderem Vertreter von TAMEDIA, AEGIS und Appnexus. Diskutiert wurde über den programmatischen Einkauf von Video Inventar und über die daraus folgende Problematik, sowie über die Bedürfnisse und Wünsche auf Agentur- und Kundenseite.

Die Veranstaltung bot die Möglichkeit, interessante Diskussion zu verfolgen und zukunftsweisende Technologien kennen zu lernen. Bevor wir uns jedoch Gedanken über die Zukunft machen, sollten wir zuerst die aktuelle Technologie verstehen.

von

Die neuen Wemf-Leserzahlen sind da!

Im gewohnten Halbjahresrhythmus sind heute die aktuellen Leserschaftsdaten der MACH BASIC erschienen.

Einige Titel konnten ihre Position halten, das Gros allerdings verliert leider weiterhin an Leserschaft.

20 MINUTEN ist trotz Reichweitenrückgang nach wie vor die meistgelesene Tageszeitung der Schweiz. Allerdings zeigt die Studie Total Audience auf, dass eine bedeutende Verschiebung in die digitalen Kanäle stattfindet.

Signifikant an Reichweite verloren haben in der Deutschschweiz die SCHWEIZER ILLUSTRIERTE und die BLICK-Titel; dagegen hält erfreulicherweise die Erfolgsgeschichte der LANDLIEBE weiter an.

In der Westschweiz konnten sich zahlreiche Titel stabilisieren oder sogar etwas an Leser gewinnen, darunter gehören L’EXPRESS, LA LIBERTÉ und LE TEMPS.

Signifikante Einbussen hingegen mussten LE MATIN DIMANCHE, LE MATIN und 20 MINUTES hinnehmen.

Die Tessiner-Titel zeigen ein erfreuliches und stabiles Bild: 20 MINUTI konnte sogar 2.1 Prozente Reichweite dazu gewinnen.

Gar nicht mehr erhoben sind die Titel Teleclub, Auto-Illustrierte, Moto-Sport, Töff, Vinum und Bolero D&F (ehemals Edelweiss in der französischen Schweiz).

Im Frühjahr 2017 wird als Zwischenauswertung die neue WEMF-Leserstatistik erscheinen; wir werden gespannt die Entwicklung der Titel weiterverfolgen.

Autoren: Laurence Saas, Beratungsgruppenleiterin / Serafina Dima, Analyse & Insights

von

Startup Learnings von Soundwave (heute Spotify) und Shazam

Zwei Keynotes an der diesjährigen Konferenz wurden von Speakern aus der digitalen Musikbranche gehalten.

Zuerst war am Donnerstagvormittag Craig Watson (Product Manager Spotify) dran. Er hat von seinen Learnings in gescheiterten Startups berichtet, um dann aufzuzeigen, wieso das Soundwave mit der Idee des “Music Social Network” funktioniert hat.

Soundwave wurde anfangs 2016 von Spotify übernommen, wo die wichtigsten Features nun unter der Leitung von Craig Watson in die Spotify Apps integriert werden. Interessant waren seine Ausführungen über die Vereinbarkeit von Musik-Geschmäckern und die damit verbundenen Herausforderungen. So hat angeblich jeder in seinem Freundeskreis maximal zwei Personen, mit welchen er den Musikgeschmack weitgehend teilt. Dafür kann Musik auch verbinden, was bei Soundwave Nutzern sogar bis hin zu Hochzeiten geführt hat; entstanden über den gemeinsamen Musikgeschmack.

Pitfall of being a large company is that it can be too monolithic and waterfall-like. While big companies have the advantage of having scale, they’re at risk of lagging behind in product discovery because they’re not as agile.” (Craig Watson)

Der zweite Vertreter aus der Musikbranche war Philip Inghelbrecht, Mitgründer von Shazam. Was viele nicht wissen ist, dass es Shazam bereits seit einer Ewigkeit gibt. Gegründet in der wilden Zeit der Dotcom Blase ist der Service für viele heute nicht mehr wegzudenken. Die Lancierung des iPhones und der damit verbundene Aufstieg von App-fähigen Smartphones hat den Durchbruch für Shazam bedeutet. Davor musste die Music-Discovery Firma jedoch fast zehn Jahre lang auf tiefem Niveau durchhalten. Die älteren Leser erinnern sich vielleicht noch an die Zeiten, als man Shazam mit der “Telefon-App” anrufen musste, und dann per SMS den identifizierten Titel zugeschickt erhalten hat.

Seine Kernpunkte:

Lesson 1: Pursue the hard problems with simple solutions (in 2000)
Ask: Am I truly pursuing the hard problems or should I do better?

Lesson 2: Thing big(ger)!
Ask: Am I thinking big enough? You have to even think a little arrogantly.

Lesson 3: Rejection & motivation
Ask: Am I embracing rejection?

Lesson 4: Keep the lights on
Ask: Am I being frugal?

Lesson 5: People matter the most.

Autor: Sandro Feuillet, Ad Operations / Technology, Hoy AG

von

Changing the Conversation as Brands Become the Experience

„Disruption“ ist das am meisten genutzte Buzz-Wort vom letzten Jahr. Technologie verändert das Konsumenten-Verhalten, nicht aber deren Bedürfnisse. Und Virtual Reality verändert unser Verhalten. Der Digitale Prophet David Shing spricht am 1. Digital Festival in Zürich über die Veränderungen aufgrund der Digitalisierung und was uns in Zukunft in Bezug auf die Markenführung noch erwartet.

Stimmt, das Wort „Disruption“ habe ich auch schon sehr oft gehört, wobei ich dachte, dass „Digitalization“ öfter vorkam. David Shing sagt dazu: „Don’t wait for disruption to happen. You have to evolve and disrupt yourself.“

Technologische Innovationen beeinflussen das Konsumenten-Verhalten

Ein gutes Beispiel für „Disruption“ ist Amazon oder Netflix und wie sie die Unterhaltungs-Industrie signifikant beeinflusst haben, indem sie mit ihrem Business-Modell die Art und Weise verändert haben wie Kunden zu Inhalten kommen, welche von den Werbenden monetarisiert werden. Oder wie Smartphones mit Touchscreens die herkömmlichen Handys mit Tastatur ersetzt haben. Diese Entwicklung beeinflusst die Technologie stark. David Shing sagt dazu, dass Technologie das Konsumenten-Verhalten verändert, nicht aber die Bedürfnisse. Erfolg bedeutet, die Bedürfnisse zu verstehen. Käufe werden infolge von emotionalen Entscheidungen getätigt. Wir verkaufen somit ans Herz und argumentieren zum Kopf.

Der Mensch verlangt nach gutem Content

Was bedeutet das nun? Dass guter Content ausschlaggebend ist, um die Aufmerksamkeit der Konsumenten zu erlangen. Das will der Mensch. Guten Content. Es geht um gute Ideen. David Shing hat ein tolles Beispiel vom US-amerikanischen Versicherungsunternehmen Geico gebraucht:

Was man hier will, ist doch nur dem Hund zuschauen wie er die Spaghetti auffrisst, während der Vater die Augen bewegt. Die Brand ist hier während mehr als drei Minuten präsent. Unglaublich witzig und catchy! Wichtig ist es die Inhalte auf die Formate der heutigen Geräte masszuschneidern. Wenn der TV-Spot funktioniert, heisst es nicht, dass der gleiche Inhalt auf dem Smartphone den gleichen Effekt hat.

Spannend finde ich die Aussage von Mr. Shing, dass jedes Mitglied unseres Publikums ihr eigenes Publikum hat. Es gilt die richtigen Beeinflusser rauszupicken und sie zu Markenbotschaftern zu machen. Die sozialen Medien beweisen, dass die Marke nicht mehr dem Unternehmen gehört, sondern dem Publikum. Es wird geshared was das Zeug hält. Aber natürlich nur, wenn der Content stimmt.

Wearable Web und Predictive Data

Der Trend geht zukünftig in Richtung „wearable web – smaller screens“. Überall wird Intelligenz eingebaut, wie z.B. im Contactless power suit, wo im Ärmel des Anzugs ein kontaktloser Zahlungs-Chip eingenäht ist.

Bis jetzt ging es um Big Data, nun sind wir bei Smart Data angelangt. In Zukunft werden Daten unsere Kristallkugel sein. Das bedeutet aber auch effizientere Kontrollmechanismen und -Tools.

Abschliessend zwei Quotes von David Shing:

„Don’t celebrate stuff that wins. Sooner you fail, the quicker you get to succeed.“

“If you obey all the rules you miss all the fun.“

Autorin: Martina Garcia, Mediaberaterin Mediaschneider

von

Generation Clash! Versteht Generation X, wie Generation Z die digitalen Technologien nutzt?

Wer sind Generation X, Y & Z?

In der Marktforschung wird mittlerweile zwischen den Generationen X, Y und Z unterschieden. Generation X bezeichnet die geburtenschwachen Jahrgänge von 1965 bis 1980, welche nach der Baby-Boomer-Generation kamen. Zwar ist die Generation X die erste, die mit Computern aufwuchs, jedoch werden als „Digital Natives“ erst die nach 1980 Geborenen, die Generationen Y (Jahrgänge 1981–1995) und Z (geboren nach 1995), bezeichnet.

Bild: Panel mit Vertretern der Generation X und Z

Bild: Panel mit Vertretern der Generation X und Z

Was kam also bei der Panel Diskussion im Generations Clash heraus?

Medienkonsum und Auswirkungen
Für die Erwachsenen der Generation X scheinen Social Media Plattformen, Apps und neue Technologien zwar zu einer erhöhten Lebensqualität zu führen, da sie einen effizienteren Austausch an Informationen ermöglichen, gleichzeitig werden diese aber auch als Stressfaktor empfunden. Die Belastung entstehe durch die zahlreichen Emails, die Überflutung an Informationen, permanente Notifications und Instant Messaging Pop-ups. Des Weiteren seien die Erwachsenen besorgt, dass die jungen Leute heute keinen anderen Umgang mit einander mehr pflegen und kennen, als über dem Smartphone.

Für die Jungen entstehe der Stress eher bei dem Gedanken ohne Handy auskommen zu müssen. Nicht erreichbar sein, bedeutet für junge Menschen Stress und Angst ausgeschlossen zu sein, etwas zu verpassen etc. Ausserdem gehen diese mit der Menge an Information besser um – sie wissen genau wie sie etwas im Netz finden, wie sie filtern sollen und fühlen sich kaum belästigt oder gar belastet. Die Generation Z ist im digitalen Alter aufgewachsen, ein „Native“, der nichts Anderes kennt und daher auch keinen Vergleich machen kann. Es ist für diese neue Generation unvorstellbar in einer Welt zu leben, die nicht digital ist und in der man nicht ständig kommuniziert, konstant erreichbar ist und jeden Moment „shared“.

Datenschutz
Da sind sich beide Generationen einig: Datenschutz gibt es nicht. Weder die Jungen noch die Erwachsenen lesen die Nutzungsbedingungen, wenn sie eine neue App herunterladen und beiden Altersgruppen ist klar, dass sie nicht wirklich eine Wahl haben. Der Unterschied ist nur, dass die Jungen sehr schnell eine Regel gelernt haben: „Wenn du nicht willst, dass etwas von dir im Internet gefunden wird, dann poste es nicht!“

Herausforderungen
Wenn es um die Trennung von Arbeit und Privatsphäre geht, zieht die Generation X eine klare Linie: „Emails sind das Kommunikationsmedium für die Arbeitswelt, Snapchat und Whatsapp sind ausschliesslich privat zu benutzen“.

Dies könnte sich jedoch mit der neuen Generation ändern. Wenn man heute einen jungen Menschen unter 21 Jahren direkt und schnell erreichen möchte, hat man mit Whatsapp und Snapchat mehr Glück als mit Email, berichtet der jüngste Panellist.

Weitere offene Fragen, die man sich in Zukunft stellen werden muss:

  • Wie wird in Zukunft die Teamarbeit zwischen Generation X und Z aussehen?
  • Soll man Whatsapp und Snapchat auch professionell benutzen dürfen?
  • Wird man zu schnell abgelenkt von Apps, Notifications etc. um effizient arbeiten zu können?

Zum Thema „Ist man asozial, wenn man in der Gruppe Zeit auf seinem Handy verbringt?“ sagt der 17-jährige Justus:

„Nein, nicht wenn es alle tun. Dann ist man eigentlich wieder sozial.“

Offen bleibt schliesslich auch noch die Frage, welche Rolle in Zukunft Bücher noch spielen werden? Die Generation X liest noch Bücher und hält sich auch über physische Zeitungen noch auf den letzten Stand der Dinge. Die Jungen behaupten sie würden ausserhalb der Schule mittlerweile kein Buch mehr in die Hand nehmen.

Die Tatsache, dass unser Medien Konsumverhalten sich stark und permanent verändert, ist unumstritten, jedoch bleibt es unklar, welches Ausmass dies auf den Generationskonflikt in Zukunft nehmen wird.

Autorin: Iva Uzunov, Ad Operations / Technology, Hoy AG

von

Mediaschneider @ Digital Festival 2016

Erstmalig hat vom 12. bis 15. September das Digital Festival in Zürich stattgefunden. Mit einem Mix aus Keynotes, Labs und Sessions war es das Ziel, Inspiration für die Fragen der digitalen Zukunft zu geben. Daneben fand die dritte Ausgabe des HackZurich, Europas grösstem Hackathon, erstmals im Rahmen des Digital Festivals statt. Dass neue Technologien die Welt verändern, ist unverkennbar. Auch wir in der Mediabranche sind täglich damit konfrontiert und setzen uns anhaltend damit auseinander. Deshalb haben auch wir die Chance gepackt und in den ersten Reihen des Kaufleuten Platz genommen.

David Shing, Digital Prophet von AOL, machte den Auftakt des Festivals mit seinem mitreissenden Referat zum Thema «Changing the Conversation as Brands Become the Experience» und sprach mit funky Anzug und wilder Frisur über die Veränderung der Brand Experience. Eine Zusammenfassung und einige Gedanken dazu hat sich unsere Mitarbeiterin Martina Garcia gemacht. Mehr dazu gibt es hier.

Generation Z stand ganz im Mittelpunkt des ersten Panels am Donnerstagmorgen mit dem Titel «Versteht Generation X, wie Generation Z die digitalen Technologien nutzt?». Mit dabei waren unter anderem Noah, Justus und Sina, als Digital Natives und Repräsentanten der nach 1995 geborenen Generation Z. Es entstand während Dreiviertelstunde eine interessante und auch unterhaltende Diskussion mit Jung und Alt. Dazu berichtet Iva Uzunov ausführlich.

Zwei sympathische Vertreter der digitalen Musikbranche sind dem Ruf der Organisatoren gefolgt und haben spannende Insights aus den Anfangsjahren von Soundwave und Shazam präsentiert. Sandro Feuillet hat die beiden Keynotes von Craig Watson und Philip Inghelbrecht zusammengefasst.

Alles in allem ein sehr abwechslungsreiches, inspirierendes und gut organisiertes Festival im Herzen von Zürich. Wir freuen uns bereits aufs nächste Jahr, denn: das Digital Festival «will be hack» vom 13. – 17. September 2017. Alle Infos zum Digital Festival gibt’s auf der Website.

von

15 Fakten über Mediaschneider

Seit 15 Jahren, 783 Wochen, 5’479 Tagen, 131’496 Stunden, 7’889’760 Minuten und 473’385’600 Sekunden existiert Mediaschneider. Zum heutigen Zeitpunkt werden 63 Mitarbeitende in Voll- oder Teilzeit beschäftigt. Am 1. Juli 2001 waren es 2 Personen; am ersten Tag zwar ohne PC, dafür voll motiviert mit Telefon, Block und Stift ausgestattet.

  1. Bei uns wird nicht viel Kaffee konsumiert. Täglich fliessen 86 Tassen des heissgebrühten Wachmachers in unsere Körper. Das sind bloss 1.4 Tassen pro Mitarbeiter. Schweizweit sind es deren 3 Tassen.
  2. Um den Minuskonsum beim Kaffee zu kompensieren, trinken wir ganz schön viel Cola! Total 1’602 Liter. Darin enthalten sind 144 Dosen der klassischen Cola und 216 mit Vanille Geschmack. Hinzu kommen 720 Dosen Cola Light, die allesamt von Moritz konsumiert werden. Am meisten wird das mit Zero Zucker konsumiert, und zwar 3’456 Dosen.
  3. Das ganze Koffein brauchen wir nicht nur um den Schlafmangel auszugleichen, vielmehr um täglich 66009 Hirnzellen zu betreiben.
  4. Momentan sind wir in Zürich auf zwei Büros verteilt, die 400 Meter voneinander entfernt liegen. Im Schnitt laufen täglich 5 Mitarbeiter einmal hin und her. Das sind dann stolze 100km im Monat.
  5. Jeder dritte Mitarbeiter greift noch regelmässig zum Glimmstängel. Das ist leider langweiliger Schweizer Durchschnitt.
  6. Die meisten Zigaretten werden vermutlich an den bisher 1’565 Apéros, inklusive obligatem Bergfest, geraucht. Über die getrunkene Menge Alkohol liegen uns komischerweise keine Zahlen vor…
  7. Was wir aber extra nachgezählt haben, sind die Bücher an der Klausstrasse: Es sind 672 Bücher, die gar nicht gelesen werden, aber als Dekoration im Bücherregal superschön aussehen.
  8. An den bisher 13 Skiweekends in Films und Lech gingen 910 «Schümlipflümli» dank Mediaschneider über die Ladentheke. Natürlich im Aprés-Ski.
  9. Ja, wir sind in den letzten 15 Jahren gewachsen – nichts Neues. Aber noch nie haben wir das in Quadratmeter ausgedrückt. Von 241m2 Bürofläche haben wir uns auf 901m2  ausgedehnt.
  10. Was jetzt viele wissen wollen: Wie viele Personen haben wohl kürzlich bei uns angefangen? In diesem Jahr sind 18 neue Mitarbeitende zu uns gestossen.
  11. Wie die Mitarbeitende ihren Platz einrichten, können sie selbst wählen. Zumindest das Betriebssystem: 21 beharren auf ihre Mac’s.
  12. Anzeige: Zeit für etwas Werbung in eigener Sache. Seit 8 Jahren schaffen wir es auf den 1. Platz im Ranking der unabhängigen Mediaagenturen der Media.Research.Group.
  13. Zwei Mitarbeiter haben am exakt selben Tag das Licht der Welt erblickt, sind aber keine Zwillinge. Das Durchschnittsalter der Agentur beträgt 35 Jahre. 1987 und 1989 sind die stärksten Jahrgänge, was uns noch etwas jünger macht.
  14. Frauen dominieren die Mediabranche. Dieser Mythos wird von uns tatsächlich belegt. Der Männeranteil liegt bei gerademal einem Drittel.
  15. 15 Fakten sind ganz schön viel. Deswegen haben wir einfach 63 Mitarbeiter x 10 Finger gerechnet und herausbekommen, dass total 630 Finger für Mediaschneider täglich in die Tastaturen hauen.

Summa summarum: Mediaschneider ist ein Team, 63 Menschen, rund 69 Kunden, circa 400 Partner und bereits 15 Jahre Geschichte.

Mediaschneider im 2002

Mediaschneider im 2002

von

SWISS Launch: Little Big Difference

Bild 2

Am letzten Freitag, 5. August, ist unser langjähriger Kunde SWISS mit komplett neuem Markenauftritt gestartet.

Für die nationale Kampagne wurde von der Agentur Publicis unter anderem ein neuer TV-Spot produziert. Dieser sieht man während dreieinhalb Wochen in affinen TV Umfeldern wie zum Beispiel rund um die Olympiade in Rio de Janeiro.

Ebenfalls wird der emotionale Image-Film in diversen Open-air Kinos (Allianz Cinema Zürich, Luna Kinos, Museum Rietberg etc.) während dem gesamten Kampagnenzeitraum ausgestrahlt.

Zusätzlich findet ab nächster Woche ein schweizweiter Plakataushang statt, wobei zusätzlich eingesetzte Bewegbilder den Auftritt in Schweizer Städten und Bahnhöfen verstärken.

Die SWISS geht mit dieser Kampagne noch mehr auf die Kunden und ihre Bedürfnisse ein, gleichzeitig wird der Bezug zur Schweiz beibehalten. So stehen nicht mehr nur wie bis anhin Flugzeuge und Landschaften im Fokus der Kampagne, sondern auch die Reisenden.

Zum Kampagnenauftakt traf sich das Marketing Team der SWISS mit den Agenturen Publicis und Mediaschneider im Luna Open-air Kino Uster zu einem reichhaltigen Apero. Bei strömendem Regen wurde auf den gelungenen Spot und die Kampagne angestossen.

img_0127

 

von

Günter Hörandner (Gü) gewinnt Ironman Zürich in seiner Altersklasse

Das grosse Bangen für den Österreicher begann beim Schwimmen. Den 24 Grad warmen Zürichsee, schwitzend im Neoprenanzug, entstieg er trotz dauernd beschlagener Schwimmbrille als Neunter.

Die Radstrecke entlang dem rechten Seeufer bis Feldbach und anschliessendem Anstieg auf die Forch verlief problemlos. Auf der Abfahrt in Richtung Küsnacht versagten jedoch die Bremsen. Gü regelte dies mit einem gekonnten Griff an die Hinterbremse.

Nach fünf Stunden Rad schaffte Gü den Wechsel in die Laufschuhe und startete die Laufstrecke in Position drei. Während der 42 Kilometer durch die Bahnhofstrasse und entlang dem Seeufer, lief Gü zur Höchstform auf. Nicht zuletzt dank der aufmunternden Unterstützung der Mediaschneider Crew.

Ende gut, alles gut. Gü schaffte den Ironman 2015 in 9 Stunden, 48 Minuten und 53 Sekunden und siegte in seiner Altersklasse (50 – 54 Jahre) mit etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung. Somit hat er sich sein Hawaii-Ticket verdient gesichert! Wir gratulieren ganz herzlich und freuen uns auf das nächste Jahr!

von