Analyse von Daten als kontinuierlicher Content-Optimierungs-Prozess

„Big Data“ ist derzeit ein höchst aktuelles Thema. Sehr viele Unternehmen beschäftigen sich damit und stellen Analysten ein, die sich ausschliesslich mit Daten beschäftigen, sie sammeln und interpretieren und professionalisieren. Kein Wunder, dass Data Scientist einer der sexiest Jobs des 21. Jahrhunderts ist (https://hbr.org/2012/10/data-scientist-the-sexiest-job-of-the-21st-century/). Es werden ständig neue Tools entwickelt, welche Daten sammeln und strukturieren. Diese Daten bilden unter Anderem ein riesiges Potential, die eigene Zielgruppe genau kennenzulernen und den Content entsprechend und kundenadäquat zu optimieren und zu verbreiten. Also nicht nur „Big“ sondern auch „Smart“.

Ein von mir entwickelter Prozess, vor allem für das B2B-Content-Marketing fasst alle Schritte zusammen, die für die Umsetzung vom erfolgreichen Content-Marketing im B2B erforderlich sind. Dieser Prozess bedingt eine saubere und differenzierende Positionierung, welche sich durch eine klar erkennbare und konsistente Tonalität offenkundig macht. Darauf folgt die tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Informationsverhalten und den Bedürfnissen der Kundschaft. Diese Ausgangslage ist das Fundament für die weiteren Schritte des kontinuierlichen Content-Optimierungs-Prozesses, welcher Kundenbeziehungen aufbauen und stärken kann. „Smart Data“ wird verwendet um die eigenen Content-Marketing-Aktivitäten fortlaufend zu optimieren und zu verbreiten. Lesen Sie weiter online.

Verfasst von Martina Garcia, Mediaberaterin bei Mediaschneider

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Mediaschneider AG neu mit Philipp Semmler in der Geschäftsleitung

Die Mediaschneider AG erweitert die Geschäftsleitung mit dem Chief Digital Officer Philipp Semmler. Der neu ernannte CDO gehört seit 2009 zur Belegschaft von Mediaschneider und hat erfolgreich die Mediaschneider Interactive aufgebaut und die Digitalisierung der Agentur vorangetrieben. Als sein Stellvertreter fungiert seit 01. März 2016 Stephan Sliwensky, Stv. Leiter Interactive. Stephan Sliwensky, ehemals Mediacom Schweiz, ergänzt die Führung der Unit mit seiner profunden, digitalen Fachkenntnis und strategischer Kompetenz.

Manfred Strobl, CEO der Mediaschneider: „Philipp hat sich über die letzten Jahre eine tolle Kompetenz bei unseren Kunden und Partnern erarbeitet und wird mit seinem tiefen Verständnis für die digitale Wertschöpfung ab jetzt eine wichtige Verstärkung unserer Agenturleitung sein.“

Die Interactive Unit von Mediaschneider beschäftigt aktuell 25 Mitarbeiter und ist in der Lage alle Services inhouse zu leisten. Nebst traditionellen Agentur-Dienstleistungen in der Kampagnenkonzeption, Beratung und Planung von integrierten Kampagnen profitieren die Kunden von einer schlagkräftigen Tech-Unit.

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Du lebst. Erinnerst Du Dich?

HORNBACHs Leidenschaft gilt jenen, die mit der Kraft ihrer Hände Neues schaffen oder Altes verbessern, die sich nicht von Schwielen an den Händen oder schmerzenden Schultern aufhalten lassen, die gerne für ihr Vorhaben schwitzen und solange schrauben, sägen, hämmern, streichen und pflanzen bis sie sehen, dass es gut war.

Diese Leidenschaft wollte Hornbach mit der Image Kampagne “Du lebst. Erinnerst Du Dich?” erlebbar machen. Die Kampagne wurde von Heimat Berlin entwickelt.

Natürliche Materialien wie Steine, Moos, Wasser und Holz wurden in den Visuals verwendet um den schlafenden DIY Spirit zu wecken, die Ärmel hoch zu krempeln und sich in sein DIY Projekt zu stürzen.

Die Kampagne wurde über TV, OOH, Online Bewegtbild und Digital Audio beworben. Die gewählten Medien ermöglichten es, die Materialien sichtbar und hörbar zu machen. Was jedoch fehlte, war das Fühlen.

Um dies zu realisieren hat Hornbach und Mediaschneider mit Hilfe von APG|SGA zwölf Plakate aus Holz, anstelle von Papier, hergestellt.
Pro Hornbach Filiale wurden zwei Holzplakate realisiert. Sie befinden sich in Fussgängerzonen im Einzugsgebiet der Hornbach Standorte und lieferten den potentiellen DIYers die Möglichkeit, das Holz zu berühren und sich so daran zu erinnern, was leben bedeutet.

Da die sechs Hornbach Filialen eher ländlich gelegen sind und die Umgebung deshalb weniger dicht besiedelt ist als in städtischen Gebieten, haben wir uns bei der Selektion der Flächen auf Bahnhöfe und deren nähere Umgebung konzentriert, um trotzdem möglichst viele Passanten zu erreichen.

Um die Produktionskosten tief zu halten wurde nicht in die Platten der Plakatwände gebohrt, sondern diese wurden komplett ausgetauscht durch Massivholzplatten. Der Look and Feel der normalen OOH Kampagne wurde übernommen. Die einzelnen Elemente wie das Logo, die Headline, der Weblink und die Hand aus Dipondplatten wurden ausgefräst und mit einer Tiefe von bis zu 1 cm separat angebracht. Dieser Effekt unterstützt das haptische Erlebnis.

Die Spezialumsetzung demonstriert eindrücklich, wie Aussenwerbung erlebbar gemacht werden kann – ganz im Sinne des Hornbach Slogans «Fühl es auch.»

TV Spot – HORNBACH – Du lebst. Erinnerst Du Dich?

Die ganze Kampagne erleben Sie hier:
www.hornbach.ch/dulebst

Haptische Umsetzung F200 Haptische Umsetzung F12 Hand drauf Haptische Umsetzung Zoom Haptische Umsetzung F200

 

HORNBACH Baumarkt (Schweiz) AG
Reto Kaspar (Marketingleiter)
Michèle Bucher (Werbekoordination)
Schellenrain 9, 6210 Sursee, T +41 41 929 62 62

APG|SGA
Patrik Holdener (Key Account Management)
Denise Hildbrand (Projektleitung)
Giesshübelstrasse 4, 8045 Zürich, T +41 58 220 70 00

Mediaschneider AG
Jasmin Lehner (Beratungsgruppenleitung)
Leila Fulford (Mediaberatung)
Höschgasse 45, 8008 Zürich, T +41 44 387 52 72

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Kasole Sakavuyi aus Zambia absolviert ein Praktikum bei Mediaschneider

MY EXPERIENCE: WORKING AND LIVING IN SWITZERLAND

If someone had told me five years ago that I would get the opportunity to work in one of the best media agencies in Switzerland, I would not have believed it. I had never before been to anywhere outside Zambia and as a young university student, I did not think I would have the chance to travel to one of Europe’s most important economies for an internship in one of my favourite courses in school. My trip to Switzerland was rather nerve-wracking and scary for me as I did not know what to expect from the experience but I nevertheless remained hopeful.

Getting on the plane to Switzerland was interesting noticing that I and my Credit Suisse colleagues were among the few black people on the plane.

Unfortunately for me, I found myself sitting at the very back of the plane. Sitting next to the lavatory and having to eat my dinner right there as people went in and out one after the other with the constant flashing sound has got to be one of the most uncomfortable experiences of my life. And having to sleep through that was even worse.

No sooner had i landed in Switzerland than began the culture shock with the freezing temperatures which were very different from what I have known my whole life. Switzerland and Zambia are indeed worlds apart from each other in terms of the Cuisine to ways of life to work culture and so on.

The first thing I noticed spending a day in Switzerland is how organized life is. From the transport system to home life. And it is all well-timed making it almost impossible to be late for anything unless one is a poor planner. It was indeed a refreshing change from my country where it could take one to two hours to move from one point to another in the same city.

Starting work at Mediaschneider was quite unnerving in the beginning. I was not sure if people would like me or whether they would be racist or judgmental towards me. With time of course, I learnt that everyone was in fact warm and eager to interact with me and get to know me and I never for once felt like the minority in the group being black and African. After having worked with everyone for more than two months, I have concluded that the agency has got to be the best place I could have ever hoped to do an internship.

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Working in a Swiss environment has been very exciting. Seeing how dedicated and responsible everyone is to their work is quite impressive and unlike anything I have ever been exposed to. Efficiency and effectiveness are indeed the order of the day in the Swiss office. And all this is done with the utmost fun.

Another interesting thing is how comfortable and unrestrained people are towards each other in the work place regardless of seniority or rank. In Zambia, you are made aware of your bosses and you cannot call them by their name and can rarely chat freely with them. Your colleagues are also your friends and they lift your spirits up when you are down.

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The internship for me has not only been an opportunity to learn about a different culture but most importantly, get vital knowledge and insight into the advertising industry. I have picked up skills and knowledge in different aspects of the media and these will help my future employment prospects in the industry. I have equally acquired the art of professionalism from my work colleagues and will implement it in my future work endeavors.

Apart from the skills, I have learnt how to be efficient and produce quality work as well as being on time and learning to communicate with your team to get work done. I have equally learnt how to enjoy and love what you do.

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My thinking capacity has correspondingly been broadened as well as my know-how of the methods of work in another more-advanced part of the world. I intend to apply them in my future work in the Advertising industry. The industry in Zambia could benefit and learn a thing or two from me and me from them which would result in the betterment of its standards as I remain hopeful that my country could one day attain the standards we only hear about in other parts of the world.

Living in a Swiss home was similarly interesting. People are big on punctuality especially if they have invited you to a meal or a day out with them. It is pretty amazing also to see how courteous people are in the home, they are always apologizing and saying thank you for everything..

Another notable thing in the home is how chores are equally distributed amongst every one living there regardless of gender or age. At least this is how it was in the family I lived with which is a breath of fresh air from the “woman in the kitchen” stereotype common in Africa. Eating together is also pretty important in Switzerland with people sitting down with you even if they are not partaking of the meal.

Cuisine therefore is worth taking note of. The foods eaten here are far different from the Zambian food landscape where we mostly eat our staple food “Nshima” and rarely stray from it unless it is a special occasion or one is trying out something different.

It was likewise, a refreshing sight to notice that the streets are not laden with business people and those who are too lazy to work and choose to bother those who are earning an honest living for handouts.

One of my biggest shocks however is how expensive it is to live in Switzerland and I guess the fact that people get relatively good salaries is a plus but for an intern coming from a country where our currency compares poorly to the Swiss Franc, it becomes a lot of money to spend.

All in all, the internship has forever changed and impacted my life and career in the most positive way possible and as I go home, I take that with me. Living and working in Switzerland has also afforded me the opportunity to dispel typical African stereotypes as well as learn about European life.

In the next five years, I see myself as a successful advertising expert working in a vibrant media agency applying each and every thing I have learnt from the amazing and dynamic team at Mediaschneider.

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It was indeed an immense pleasure to meet and work with everyone at the agency, learning from the team every day and supporting them on various work projects whilst representing my country and my University at the same time to which I truly hope I did justice.

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ANALYSE ENTWICKLUNG FUSSBALL EM 2014

Diesen Sommer (10. Juni bis 10. Juli 2016) werden sich Fans und Gelegenheits-Fans wieder vor dem Fernseher versammeln und ihren Mannschaften bei der in Frankreich stattfindenden Fussball Europameisterschaft zujubeln. Mediaschneider hat zu diesem Anlass die Entwicklung der Marktanteile und Altersstruktur auf Basis der Fussball Weltmeisterschaft 2014  analysiert und diese mit der gleichen Periode 2015 verglichen. Es ist wenig erstaunlich, dass die zweiten öffentlich-rechtlichen Sender zulasten der ersten sowie der privaten Sender Marktanteile gewannen (SRF zwei +17% / RTS deux +13% / RSI La Due +17%). Der Marktanteilseinbruch bei den Nicht-WM-Austragungssendern betrug allerdings lediglich 1% bis 5%. Interessant ist zudem die Entwicklung der Altersstruktur. So stieg bei SRF zwei der Anteil der 15- bis 49-Jährigen während der WM 2014 auf 63% (2015-Periode 55%). Weniger signifikant zeigte sich diese Steigerung bei RTS deux (von 51% auf 55%) und RSLI La Due (von 52% auf 59%). In diesem Sinne freuen wir uns auf die erneute Verjüngungskur zur EM 2016 und sagen schon mal „Hopp Schwiiz“!

PDF: Entwicklung EM 2014_Newsletter

Nadine Müller, Beratungsgruppenleiterin bei Mediaschneider

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Mediaschneider in Zambia

Seit nunmehr vier Jahren engagiert sich Mediaschneider in Zusammenarbeit mit der Entwicklungsorganisation B360 mit Manpower und Know-how an der Universität von Zambia (UNZA). Ein Reisebericht.

Die Reise

In der Schweiz ist es nasskalt und grau, als wir mit vollen Koffern am Flughafen Kloten in den Flieger steigen. Die Reise führt uns über Johannesburg nach Lusaka, die Hauptstadt von Sambia. Sambia hiess vormals Nordrhodesien und ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Er grenzt an Angola, die Demokratische Republik Kongo, Tansania, Malawi, Mosambik, Simbabwe, Botswana und Namibia. Der Name leitet sich vom Fluss Sambesi ab. Sambia wurde am 24. Oktober 1964 vom Vereinigten Königreich unabhängig.

Als wir ankommen, scheint die Sonne und die Temperatur liegt bei angenehmen 27 Grad. Wir fühlen uns, als wären wir nach Hause gekommen. Für uns ist es nicht das erste Mal in diesem wunderbaren Land. Alte Freunde begrüssen uns am Flughafen. Youngson, „the suit and tie guy“ Ndawana, nimmt uns herzlich in Empfang. Youngson ist der Hauptverantwortliche an der Universität UNZA für unser Projekt, welches in diesem Jahr unter einem etwas schwierigen Stern steht.

 

Die Politik

Als wir ankommen, ist die Universität geschlossen. Grund dafür sind Studentenaufstände. Es ist Wahljahr in Sambia. Konkret geht es dabei darum, dass den Studenten das ihnen zur Verfügung stehende Geld für Essen verweigert wurde. Das ist insofern sehr problematisch, als sehr viele Studenten von diesen Zuschüssen leben. Es handelt sich um rund 50 Franken pro Monat. Das Aussetzen der Zahlungen hat für grossen Wirbel gesorgt und mündete in einem zweitägigen Protest gegen die Regierung und deren Praxis. Die Reaktion der Regierung auf die Proteste scheint für Schweizer Verhältnisse absurd. Die Universität wurde kurzerhand auf unbestimmte Zeit geschlossen und sämtliche Studenten exmatrikuliert. Die Studenten wurden gezwungen, das Areal binnen 6 Stunden zu verlassen. Das ist dramatisch, weil ein Grossteil der Studenten auf dem Campus wohnt und von sehr weit weg stammt. Die Schliessung der Universität in Kombination mit der Aussetzung der Zuschüsse stellt für viele Studenten ein ernsthaftes Problem dar. Essen und Schlafen sind von heute auf morgen nicht mehr garantiert.

 

Der Enthusiasmus

Nichtsdestotrotz hat es das Department of Masscommunication an der UNZA fertiggebracht, 27 Studenten aus dem 3. Jahr für das Projekt zu begeistern. Somit kann der Unterricht trotz äusserer Widrigkeiten pünktlich starten. Dass alle Studenten freiwillig teilnehmen, sollte sich als grosser Glücksfall erweisen. Wir treffen auf hochmotivierte und aufgeschlossene junge Menschen – Persönlichkeiten mit Visionen für ihr Land und ihre Zukunft.

 

Das Projekt

Der Fokus unserer Arbeit teilt sich in vier Hauptbereiche: erstens die Modernisierung der vor rund 4 Jahren erstellten Online-Zeitung lusakastar.com, zweitens das Training der Studenten auf dem neuen Publishing System, drittens die Theorielektionen über History of the Internet, Writing for the Web und Social Media und viertens die verschiedenen Workshops mit dem Ziel, den angehenden Journalisten professionelle Projektmanagement-, Analyse- und Publishing-Skills für digitale Projekte mitzugeben.

 

Wir starten mit einer Analyse bestehender internationaler Newssites. In Gruppen wird analysiert, wie Newssites aufgebaut sind, welche Formen von Content existieren und wie diese kombiniert werden. Welche Site macht was gut, was weniger? Wo unterscheiden sich die Plattformen in Bezug auf Zielgruppen, Tonalität, Inhalt und Optik? Auch Usability und Sitestruktur sind Themen.

 

In Teams erarbeiten die Studenten eine Präsentation und stellen die erarbeiteten Ergebnisse vor der Klasse vor. Wir betreuen den ganzen Prozess intensiv und geben Feedback und Inputs. Nach diesem Sprung ins kalte Wasser (Workshops kennt man nicht) erhalten die Studenten die Aufgabe, ein Konzept für ein eigenes digitales Business zu entwickeln und dabei die erworbenen analytischen Fähigkeiten anhand einer eigenen Idee zu formulieren und unter Beweis zu stellen. Die Vielfalt der Projekte ist beeindruckend. Gemeinsam mit den Gruppen erarbeiten wir sieben vielversprechende Konzepte. Die Bandbreite reicht von Collaboration-Plattformen an der Universität bis zu Personal-Shopping-Dienstleistungen. Die Studenten müssen ein konsistentes Konzept mit Zielgruppenanalyse, Konkurrenzanalyse, Projektbeschrieb, Moodboard, Sitestruktur, Content-Konzept, Positionierungschart und Sitemap abliefern. Ein intensiver Prozess mit grandiosen Resultaten!

 

Im Zentrum des Einsatzes steht aber die neue Newsplattform lusakastar.com. Die Drupal-basierte Version wurde in Vorarbeit von Mediaschneider auf WordPress migriert und vor Ort auf die spezifischen Bedürfnisse der Universität abgestimmt und angepasst. Der neue Lusaka Star ist eine State of the Art Newsplattform, full responsive mit integriertem Publishing-Prozess und aktuell mit Abstand die modernste Newsplattform des Landes. Nun liegt es an der Universität, das Potenzial zu nutzen.

 

In der zweiten Woche des Projekts besucht uns Andreas Schenker, ebenfalls von Mediaschneider. Der Kameramann und Film-Enthusiast (sein Kurzfilm „Stand clear of the closing doors“ wurde eben in Cannes angenommen) dokumentiert das Projekt in 4k, vermittelt den Studenten in einer spontanen Lektion Tipps und Tricks für Foto- und Bewegtbild-Journalismus und ermutigt sie, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mittel zu produzieren. Sehr gelungen!

 

Land und Leute

Sambia ist das freundlichste Land, das wir kennen. Darüber sind wir uns einig. Die Offenheit, die ungekünstelte Freundlichkeit und die Lebensfreude der Menschen sind schlicht überwältigend. Wir gehen gerne wieder in unsere zweite Heimat.

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ADFRAUD Am Beispiel «Ad Injection»

BEISPIELE

Google Suche (zum Vergrössern anklicken)

Google Suche

 

Amazon  (zum Vergrössern anklicken)

 

Amazon

WAS BEDEUTET AD INJECTION

Ad Injection ist eine Technik, bei der Werbeeinblendungen ohne die Einwilligung des Seitenbetreibers eingeblendet werden.

WIE FUNKTIONIERT AD INJECTION

Eine Ad Injection beginnt normalerweise damit, dass ein User eine Browser-Erweiterung installiert oder ein Programm downloaded und installiert, wo stillschweigend weitere Software mitinstalliert wird.
Wenn der User anschliessend im Internet surft, wird ihm massiv mehr Werbung angezeigt. Werbung die eigentlich nicht erscheinen sollte.

Hierbei gibt es 2 Grundformen der Ad Injection:
Option 1: Die echte Werbung wird durch andere Banner überlagert. Dies hat einen negativen Impact auf die Viewability Werte des Publishers.
Option 2: Die echte Werbung wird komplett durch andere ersetzt, oder es erscheint zusätzliche Werbung an Stellen, die nicht für Werbung vorgesehen war. Dies hat einen negativen Impact auf die Werbewirkung & Performance der überlagerten Ads.

AKTUELLE VERBREITUNG

Ad Injection hat sich als browserübergreifende Monetarisierungs-Plattform fest eingewurzelt und betrifft aktuell mehr als 5% aller Daily Unique IP-Adressen die Google besuchen. Dies sind Multi-Millionen User rund um die Welt.
Eine im September 2014 durchgeführte Studie identifizierte über 50’000 Chrome Extensions und 34’000 Windows Binaries. Hiervon waren 36% bei Chrome, respektive 17% bei Windows eindeutig bösartig.

LÖSUNGSANSÄTZE

Die Ad Exchanges haben begonnen ihre Richtlinien & Prüfung der zugelassenen Werbepartner zu erhöhen.
Darüber können die Webseitenbetreiber zu mehr Sicherheit beitragen. Sie sollten, sofern nicht schon passiert, ihre Webseiten auf HSTS (HTTP Strictly Transport Security) umstellen.
Sowie ihre Web-Entwickler auffordern, den Anteil der eigenen Ad Injection Niveaus mit frei verfügbaren Tools zu messen. Hierdurch wird das Ausmass des AdFrauds durch Ad Injection stärker erfasst und der Umfang & Auswirkung kann durch Pressemitteilungen & Fachartikeln ein breiteres Bewusstsein in der Öffentlichkeit schaffen.
Als dritte Partei sind auch die Browser-Entwickler gefordert. Diese müssen striktere Richtlinien in Bezug auf „side-loading Erweiterungen“ sowie zu Modifikationen der Browser-Umgebung umsetzen.

 

Philipp Semmler & Stephan Sliwensky

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Pressemitteilung Markenroadshow 2016: Die vernachlässigten Potenziale vernetzter digitaler Markenführung

Zürich, 6. April 2015 – Serviceplan Suisse, Plan.Net Suisse, Mediaschneider und GfK luden am 05. April 2016 zur 7. Markenroadshow ins Hotel Widder. Unter dem Veranstaltungstitel «Die vernachlässigten Potenziale vernetzter digitaler Markenführung» gingen prominente Referenten der Frage nach, was Marken in der digitalen Transformation erfolgreich macht.

Vor rund 200 Gästen wurde an der diesjährigen Marken-Roadshow die Bedeutung einer ganzheitlich vernetzten Strategie für die digitale Transformation einer Marke aufgezeigt. Nach einer kurzen Begrüssung seitens Christian Baertschi (Geschäftsführer Serviceplan Gruppe Schweiz) und einer Einleitung durch Manfred Strobl (CEO Mediaschneider) nahmen sich die Referenten Dr. Peter Haller (Geschäftsführer Serviceplan Gruppe), Dr. Wolfgang Adlwarth (Insights Director Strategisches Marketing GfK Panels), Barbara Evans (Geschäftsführerin Facit Media Efficiency) und Dominik Terruhn (Geschäftsführer Plan.Net Media) der Thematik an und präsentierten praktische Konzepte und Tools zur Umsetzung einer ganzheitlichen Vernetzungsstrategie.

90 Prozent mit digitaler Markenführung nicht zufrieden

Laut einer Studie, die 2015 im Auftrag des Markenverbandes durchgeführt wurde, sind 90 Prozent der befragten Unternehmen mit ihrer digitalen Markenführung nicht zufrieden. So geben sie an, über eine mangelnde Vernetzung digitaler und analoger Tools zu verfügen. Dr. Peter Haller verortet den Grund hierfür im Innovationstempo der IT-Technologie und den daraus resultierenden Applikationen, die die Markenführungspraxis der meisten Unternehmen überfordert. Wie dem entgegen gewirkt und die brachliegenden Potenziale einer online und offline vernetzten Gesamtstrategie ausgeschöpft werden können, wurde dem fachkundigen Publikum anhand von Erfolgskonzepten zu den fünf Ebenen «Zielgruppe», «Touchpoints und Medien», «Content», «Vertrieb» und «Realtime Daten» dargelegt.

Erfolgskonzepte auf fünf Ebenen

Das Erfolgskonzept zur Ebene «Zielgruppe» unterscheidet drei Zielgruppentypen (Non Users, Standard Users, mobile digitale Users) und setzt eine Ausrichtung auf die wachsende Gruppe der mobilen digitalen User mit Markenerfolg gleich. Auf der Ebene «Touchpoints und Medien» beinhaltet das Erfolgskonzept einerseits, dass das Unternehmen Bedürfnisse und Medienverhalten ihrer Zielpersonen kennt und andererseits, dass analoge und digitale Medien aufeinander abgestimmt und sinnvoll eingesetzt werden. Das Erfolgskonzept zur Ebene «Content» umschreibt die Wichtigkeit der Vernetzung des inhaltlichen Auftritts: Es gilt, ein Werteprofil festzulegen, das für die Zielgruppe relevant ist und von der Marke authentisch gelebt wird. Auf der Ebene «Vertrieb» umfasst das Erfolgskonzept die Entwicklung eines Omnichannel-Konzepts und die Übertragung digitaler Tools auf den PoS. Das Erfolgskonzept der fünften Ebene, «Realtime Daten», zeigt die Bedeutung von Business
Intelligence im Umgang mit Big Data auf: Marketing- und Vertriebsdaten sollen in einem automatisierten Prozess zeitnah verarbeitet und so genutzt werden.

Über die Markenroadshow

Die Markenroadshow (vormals Marketing-Meeting) wird seit sieben Jahren von der Serviceplan Gruppe Schweiz, Mediaschneider und der GfK in Zürich ausgerichtet. Hierbei werden einem Publikum, zu einem Grossteil bestehend aus Marketing-Managern, aktuelle Forschungsresultate präsentiert und/oder darauf aufbauende praktische Konzepte und Tools nähergebracht.

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Edelweiss mit Christus-Erlöser-Statue auf dem Üetliberg

Edelweiss Üetliberg Christus StatueLetzten Montag, 21.03.2016, wurde mit einer grossen „Festa Brasileira“ die 10 Meter hohe Nachbildung der Christus-Erlöser-Statue, dem Wahrzeichen Rio de Janeiros, auf dem Üetliberg in Zürich eingeweiht. Dies ist eine Aktion unseres Kunden Edelweiss Air, welche damit auf ihren neuen Direktflug von Zürich nach Rio (ab 22. April 2016) aufmerksam machen will – gelungener Weise, wie die breite redaktionelle Berichterstattung in der Schweiz zeigt. Mediaschneider unterstützt die Kampagne mit Radio- und Print-Kooperationen und Gewinnspielen, selektiven Premium-Plakaten und einer aufmerksamkeitsstarken Online-Kampagne, wo auch das neue Canvas-Ad auf Facebook zum Einsatz kommt.

Mehr Infos zu Rio und Edelweiss auf http://rio.flyedelweiss.com/.

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