Dass Anzeigen in ChatGPT seit dem 1. September in der Schweiz freigeschaltet sind, haben inzwischen alle berichtet. Wir haben es gemacht: Unsere erste Kundenkampagne ist live.
Unsere Head of Digital Operations, Laura Castellana, ordnet ein:
Am meisten umgewöhnen muss man sich bei den Keywords – es gibt nämlich keine. Gebucht wird auf ein Thema. Welchen Prompt jemand eingegeben hat, sehen wir nicht. Die klassische Keyword-Optimierung fällt damit weg, gesteuert wird über die Performance ganzer Themenumfelder.
Das Format ist schnell erzählt. Eine Karte mit Titel, Text, Bild und Link, direkt unter der Antwort. Keine Videos, keine Karussells. Zu sehen bekommt sie nur, wer die Gratisversion oder das Go-Abo nutzt.
Zwei Dinge gebe ich Schweizer Werbetreibenden mit. Erstens: Prüfen Sie Ihre Website. Blockiert sie die Crawler von OpenAI, wird Ihre Anzeige gar nicht erst ausgespielt. Und zweitens ist da der DSA. Ab 2027 muss in der EU jede Anzeige öffentlich einsehbar sein. Für die Schweiz gilt das nicht, wir sind nicht in der EU. Ob OpenAI trotzdem ein europäisches Archiv baut, in dem wir mitlaufen, weiss heute niemand.
Lohnt sich der Einstieg also jetzt schon? Absolut. Der Werbeplatz ist unverbraucht, die Aufmerksamkeit hoch und es gibt kein Mindestbudget. Wir sichern unseren Kunden jetzt First-Mover-Daten aus dem Schweizer Markt, statt auf fremde Benchmarks zu vertrauen.