Startup Learnings von Soundwave (heute Spotify) und Shazam

Zwei Keynotes an der diesjährigen Konferenz wurden von Speakern aus der digitalen Musikbranche gehalten.

Zuerst war am Donnerstagvormittag Craig Watson (Product Manager Spotify) dran. Er hat von seinen Learnings in gescheiterten Startups berichtet, um dann aufzuzeigen, wieso das Soundwave mit der Idee des “Music Social Network” funktioniert hat.

Soundwave wurde anfangs 2016 von Spotify übernommen, wo die wichtigsten Features nun unter der Leitung von Craig Watson in die Spotify Apps integriert werden. Interessant waren seine Ausführungen über die Vereinbarkeit von Musik-Geschmäckern und die damit verbundenen Herausforderungen. So hat angeblich jeder in seinem Freundeskreis maximal zwei Personen, mit welchen er den Musikgeschmack weitgehend teilt. Dafür kann Musik auch verbinden, was bei Soundwave Nutzern sogar bis hin zu Hochzeiten geführt hat; entstanden über den gemeinsamen Musikgeschmack.

Pitfall of being a large company is that it can be too monolithic and waterfall-like. While big companies have the advantage of having scale, they’re at risk of lagging behind in product discovery because they’re not as agile.” (Craig Watson)

Der zweite Vertreter aus der Musikbranche war Philip Inghelbrecht, Mitgründer von Shazam. Was viele nicht wissen ist, dass es Shazam bereits seit einer Ewigkeit gibt. Gegründet in der wilden Zeit der Dotcom Blase ist der Service für viele heute nicht mehr wegzudenken. Die Lancierung des iPhones und der damit verbundene Aufstieg von App-fähigen Smartphones hat den Durchbruch für Shazam bedeutet. Davor musste die Music-Discovery Firma jedoch fast zehn Jahre lang auf tiefem Niveau durchhalten. Die älteren Leser erinnern sich vielleicht noch an die Zeiten, als man Shazam mit der “Telefon-App” anrufen musste, und dann per SMS den identifizierten Titel zugeschickt erhalten hat.

Seine Kernpunkte:

Lesson 1: Pursue the hard problems with simple solutions (in 2000)
Ask: Am I truly pursuing the hard problems or should I do better?

Lesson 2: Thing big(ger)!
Ask: Am I thinking big enough? You have to even think a little arrogantly.

Lesson 3: Rejection & motivation
Ask: Am I embracing rejection?

Lesson 4: Keep the lights on
Ask: Am I being frugal?

Lesson 5: People matter the most.

Autor: Sandro Feuillet, Ad Operations / Technology, Hoy AG

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