Short Campaign Update: Swiss 48h Sales

Während des ersten März Wochenendes 2019 fand eine weitere attraktive 48h Sales Kampagne  unseres Kunden Swiss statt.

Geteasert wurde am Freitag mit Print und Online. Pünktlich um Mitternacht startete die Online Sales-Promo mit den beliebten Europadestinationen.

Wir wünschen einen schönen Urlaub!

 

 

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Hoy tritt digitalswitzerland bei

Hoy ist mit sofortiger Gültigkeit Mitglied bei digitalswitzerland. Als Vertreter der Mediaschneider Gruppe möchte Hoy die Zukunft der digitalen Schweiz aktiv mitgestalten.

Philipp Semmler, CEO der Hoy AG, freut sich über die Mitgliedschaft: «digitalswitzerland geniesst in der Wirtschaft, Gesellschaft und Politik eine sehr breite Unterstützung. Mit der Mitgliedschaft von Hoy wollen wir unsere fachliche Expertise im Bereich Technologie und Digitalisierung aktiv einbringen. Wir freuen uns auf spannende Projekte und eine intensive Zusammenarbeit».

Nicolas Bürer, Managing Director bei digitalswitzerland, sagt: «Wir freuen uns sehr, die Hoy AG als neues Mitglied bei digitalswitzerland begrüssen zu dürfen. Neue Technologien und Innovationen verändern die Medien- und Werbebranche und schaffen spannende Möglichkeiten. Um den digitalen Wandel in der Schweiz nachhaltig zu gestalten, brauchen wir alle wichtigen Akteure an Bord».

Unter den Mitgliedern von digitalswitzerland finden sich über 130 Unternehmen und Organisationen aus unterschiedlichen Bereichen, darunter Swiss, Swisscom, Sanitas, BMW und Coop, aber auch wissenschaftliche Institutionen wie die ETH, EPFL, UZH, ZHAW, ZHDK und die Berner Fachhochschule.

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Mediaschneider und Hoy betreuen neu die Marken Bico und Happy

Medienmitteilung, 22. Februar 2019

Mediaschneider und ihre Tochteragentur, Hoy, haben Hilding Anders Switzerland als Kunden gewonnen. In einer Agenturevaluation des internationalen Bettwarenspezialisten setzten sie sich erfolgreich durch. Gemeinsam betreuen Mediaschneider und Hoy nun die Marken Bico und Happy in den Bereichen Brand, Performance, SEA, SEO sowie Technologie.

Mediaschneider und Hoy verantworten fortan die Traditionsmarken Bico und Happy von Hilding Anders Switzerland. Die Zusammenarbeit mit dem in Schänis ansässigen Unternehmen umfasst insbesondere die Mediastrategie, -beratung sowie -planung. Zudem werden das Reporting, der Mediaeinkauf und die Abrechnung übernommen. Die Kooperation umfasst sowohl klassische als auch digitale Kampagnen.

Philipp Semmler, CDO von Mediaschneider, sagt dazu: «Die Marken Bico und Happy bieten ein spannendes und sehr breites Wirkungsfeld für uns als Agentur. Wir freuen uns sehr auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit mit Hilding Anders.»

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Manfred Strobl im Interview mit Horizont: Digitales Media treibt Budgets

Manfred Strobl, CEO Mediaschneider 

Sinkende Budgets, Konkurrenz durch Beratungs-und IT-Riesen, Konsolidierung auf Anbieterseite und Digital Media – was beschäftigt die Schweizer Mediaagenturen in diesem Jahr besonders stark? HORIZONT Swiss hat bei den Mediaagenturen nachgefragt.

Horizont: Wie werden sich die Mediaspendings 2019 für den Gesamtmarkt entwickeln?

Manfred Strobl: Die Spendings werden weiter steigen, unter anderem weil das Universum der gemessenen Spendings dank der technischen Anpassungen in Online grösser geworden ist. Digitales Media treibt die Gesamt-Investments, insbesondere im E-Performance. Print verliert weiter, je nach Kategorie – etwa Zeitschriften und Wirtschaftspresse- überproportional oder im Falle der Regionalpresse deutlich geringer. TV hat seinen Zenith überschritten und verliert leicht, insbesondere bei den jüngeren Altersgruppen. Out-of-Home wird sich gut halten und im Bereich DOOH weiter wachsen. Kino wird ein gutes 2019 erleben, wenn auch auf niedrigem Niveau. Und Radio bleibt stabil.

Horizont: Große Unternehmensberatungen und IT-Firmen drängen weltweit in die Pfründe der Mediaagenturen ein. Wie gravierend sehen sie diese Entwicklung für die Schweiz?

Manfred Strobl: Mittel- bis langfristig sehr gravierend, denn diese Unternehmen sehen tatsächlich Media als einträgliches Add-On Business. Mediaagenturen müssen sich daher unbedingt «nach oben» positionieren und aus der reinen GRP-Lieferkette raus, d.h. wir müssen Business-Partner unserer Kunden sein und im Schulterschluss funktionieren. Wir müssen auch zu Investments außerhalb von Paid-Media beraten können und demnach zunehmend Kommunikationsberater werden – ohne Media zu vernachlässigen. Zudem besteht unsere Arbeit im Digitalen Media nicht nur aus Banner, Search, AdOperation etc.  Es ist vor allem das Tracken und Targeten von Zielgruppen in einer zunehmend digitalisierten Lebensart der Konsumenten.

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Susanne Schlatter neu Managing Director bei Mediaschneider Zürich

Medienmitteilung, 14. Februar 2019

Susanne Schlatter stösst ab März von der OMD Schweiz AG zu Mediaschneider, wo sie als Managing Director tätig sein wird. Sie ersetzt damit Christian Rufener, welcher im April zu Swisscom wechselt.

Wir freuen uns sehr, Susanne Schlatter ab März in unserem Team begrüssen zu dürfen. Susanne arbeitete zuletzt als Director Strategy bei der OMD Schweiz AG und blickt auf eine langjährige Karriere als Client Service Director in verschiedenen Agenturen zurück. Sie ist eine ideale Ergänzung unseres Mediaschneider-Teams.

Susanne Schlatter ersetzt damit Christian Rufener, Managing Director, der sich nach acht Jahren entschieden hat, Mediaschneider Zürich zu verlassen. Christian wird eine neue Herausforderung bei unserem Kunden Swisscom im Bereich Digital Business annehmen.

Wir bedanken uns ausserordentlich bei Christian, der stets mit höchstem Engagement und grosser Verantwortung für uns tätig war und zum Start ins 2019 mit seinem Team auch noch Decathlon für Mediaschneider gewinnen konnte. Viele Schritte und Erfolge der Swisscom hat Christian mit seiner Mediaerfahrung mitgeprägt.

Bis zu seinem Abgang im April wird Christian bei Mediaschneider engagiert bleiben und seine Nachfolgerin Susanne einarbeiten.

Wir wünschen Susanne Schlatter viel Freude bei Mediaschneider und Christian Rufener alles Gute und viel Erfolg für seine berufliche Zukunft.

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Der Radiokonsum bleibt stark

Silvan Meiler, Berater Mediaschneider

Die neuesten Zahlen von Mediapulse zeigen: Radio ist nach wie vor ein beliebtes Medium. Ob zuhause in der Küche, am Computer, unter der Dusche oder unterwegs im Auto. Das Radio bleibt ein steter Begleiter des Schweizers. Satte 83% hören in der Deutschschweiz täglich Radio, während es in der Westschweiz 80% sind. Das Radio affine Tessin kommt gar auf 87% Hörer.

Mediapulse veröffentlicht zweimal jährlich zu Beginn des Semesters die offiziellen Nutzungszahlen des Schweizer Radiokonsums. Die Werte umfassen das Kabel, UKW, DAB+ und Internet in der Bevölkerung ab 15 Jahren. Die Daten gelten als offizielle Radiowährung und werden von den Radiosendern für die Programmoptimierung genutzt sowie in der Werbewirtschaft für den Verkauf von Werbespots. Aufgrund einer zum Jahresbeginn 2018 eingeführten neuen Methodik ist ein Vergleich zu den Radionutzungsdaten von 2017 nicht mehr möglich.

Zwar ist allgemein ein kleiner Rückgang im Radiokonsum festzustellen, lag die tägliche Nutzung vor acht Jahren noch bei 90%. Dennoch befinden sich die Werte mit 80% nach wie vor auf einem beachtlichen Niveau.

Naturgemäss führen die Sender der SRG SSR mit ihren flächendeckenden Verbreitungsgebieten den Schweizer Markt an. Im deutschsprachigen Raum kommen diese auf 58% Nettoreichweite, was umgerechnet 2’897’000 Hörern entspricht. 2016 lagen diese noch bei 62%. Die Westschweiz erreichen in den neuesten Zahlen 53.5%, was einen Rückgang von 3.6% im Vergleich zu 2016 (57.1%) ausmacht. Das Tessin wiederum weist mit 70.5% kaum eine signifikante Veränderung auf.

Ein Shift in den Marktanteilen macht sich allerdings bemerkbar: So erreicht die SRG heute in der Deutschschweiz 60% im Gegensatz zu 65% vor drei Jahren. Vom Verlust der SRG profitieren allen voran die Privatradios, deren Marktanteile mittlerweile auf 35% angestiegen sind. Die Suisse romande wuchs auf 28% an (+5%), die Svizzera italiana kommt auf knapp 20% (+4.5%).

Die durchschnittliche Hördauer der Deutschschweizer weist darauf hin, dass die Hörerinnen und Hörer in der Schweiz nach wie vor das Radio einschalten. Es bedarf einem Langzeitvergleich, um eine Veränderung festzustellen: Ein Rückgang von fast 10% seit den im 2011 gemessenen 130 Minuten war im 1. Semester noch erkennbar – bloss um dann festzustellen, dass im 2. Semester die durchschnittliche Hördauer pro Person wieder auf fast 125 Minuten angestiegen ist. Mit einer sinkenden Hördauer haben jedoch die Westschweizer zu kämpfen. Dort sind es 20 Minuten weniger als noch 2011. Das Tessin verzeichnet dagegen einen Verlust von lediglich 3 Minuten.

Im Gewirr von Gewinn- und Verlustzahlen gehen besonders folgende Privatstationen als Sieger hervor: Sender wie LFM, One FM und Rouge FM sind klar die beliebtesten Westschweizer Stationen. Energy Zürich, Radio24, Pilatus und FM1 geniessen hingegen die grösste Beliebtheit in der Deutschschweiz – hinter den SRG-Hauptsendern, versteht sich.

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Rückblick 2018 und Ausblick 2019

Manfred Strobl, CEO Mediaschneider 

 

Wir blicken auf ein sehr spannendes 2018 und für Mediaschneider und Hoy auch in vielen Belangen innovatives und herausforderndes Jahr zurück. Was waren einige der Abschnitte?

Programmatic setzt sich auch bei Spezialformaten immer mehr durch (Lancierung von programmatischen Sitebar Ads zusammen mit Adspot oder die Etablierung von Mobile Swipe Cubes als Beispiel), der Gewinn mehrerer Effies zusammen mit unseren Kunden und Agenturpartnern, das Hoy API Interface und die grossen Fortschritte im Data Management bis hin zur Automatisierung des Reporting über massgeschneiderte Dashboards waren sehr positive Ereignisse.

Weniger schön dagegen der Weggang unseres Kunden Manor nach über 16 Jahren enger Zusammenarbeit. Den Verlust konnten wir im Verlauf des Jahres zwar noch nicht kompensieren, aber die Zugewinne von neuen Kunden haben uns sehr gefreut: Feldschlösschen, Kenwood/Braun/deLonghi, Hilding Anders, Flughafen Zürich, Herag/Stennah, Vier Pfoten und weitere tolle Kunden. Welcome! 

Sehr gefreut hatten wir uns über die zahlreichen Besuche zu unserer Einweihung der neuen Büros in der Zollikerstrasse – ein schönes Fest bei Sonnenschein auf unserer neuen Terrasse!  Nicht zu vergessen übrigens unser erneutes «Herzblut»-Engagement in Sambia (Afrika) mit zwei Kollegen vor Ort, Workshops und Ausbildung made by Mediaschneider und Hoy!

Für das nächste Jahr und die Zukunft gibt es sicher viele neue Herausforderungen. Fokussieren wir auf die drei wichtigsten:

Technologisierung – Agilität – Wettbewerb. Was heisst das konkret?

  • Technologie: Programmatic Buying gewinnt sowohl im offenen Einkauf als auch über individuelle Deals mit Publishern an Bedeutung. Die Vorteile beim Targeting und das Zusammenspiel mit ausgereiften Brand Safety Massnahmen sorgen für anhaltendes Wachstum in diesem Bereich. Zudem wird es unser Bestreben sein, unser Data Ware House (DWH), einen hoch-strukturierten Datencontainer mit Tableau-Outputs und individualisierten Kundenzugängen auf Realtime Dashboards entscheidend voranzutreiben.
  • Agilität: die Gestaltung unserer internen Abläufe, um möglichst schnell und effizient den Kundennutzen zu generieren bedeutet Agilität und ist für uns lebenswichtig für schnelle Prozesse und kurze Antwortzeiten und möglichst Zero-Error.
  • Wettbewerb: Mediaagenturen werden zunehmend von Consulting Firmen konkurrenziert. Klassische Beratungs- und IT-Unternehmen versuchen neue Geschäftsfelder zu erschliessen und in der hochspezialisierten Mediaberatung Fuss zu fassen– ohne aber an das umfänglich integrierte Leistungsspektrum einer Mediaschneider heranrücken zu können.

Media-Investments:

  • Die Budgets werden insgesamt weiter steigen, unter anderem weil das Universum der gemessenen Spendings grösser geworden ist und auch noch zunehmen wird – vor allem wegen der technischen Anpassungen im Online.
  • Digital Media treibt die Gesamt-Investments, insbesondere im Bereich Performance. Print verliert weiter, je nach Kategorie (Zeitschriften und Wirtschaftspresse) überproportional oder im Falle der Regionalpresse deutlich geringer. TV hat seinen Zenit überschritten und verliert leicht, insbesondere bei den jüngeren Altersgruppen. Out-of-Home wird sich gut halten und im Bereich DOOH weiterwachsen. Kino wird voraussichtlich ein gutes 2019 erleben, wenn auch auf niedrigem Niveau. Und Radio bleibt stabil.

Was bedeutet die Veränderung für die Mediaschneider und die Hoy AG:

  • Wir werden in der Technologie sicher weiter ausbauen und unser DWH zunehmend komplettieren, d.h. weitere klassische Mediengattungen aufnehmen. Daraus entstehen dann noch bessere und umfänglichere Tableau-Reports «auf Knopfdruck» für unsere Kunden – mit unterschiedlichen Sichtweisen auf die Daten und Korrelationen der Variablen.
  • Zudem werden wir die Automatisierung im Backoffice weiter vorantreiben: Zero-Issues ist unser Ziel bei jeglicher Übertragung von Daten, d.h. wir werden Medienbrüche eliminieren und manuelle Copy-Paste-Arbeit weiter dezimieren.
  • Manches bedingt auch eine andere Mitarbeiter-Qualifikation oder neue Kollegen mit speziellem Fachwissen. Wir intensivieren und professionalisieren unsere Ausbildungsarbeit, um Top-Leistung zu bieten und Veränderungen nach vorne zu treiben.

Grundsätzlich lässt sich festhalten: wir werden weiterhin ein höchst innovativer und verlässlicher Business-Partner für unsere Kunden sein und wollen im Schulterschluss möglichst nahtlos funktionieren. Wir müssen auch über Investments im nicht-paid-media beraten können und demnach zunehmend Kommunikationsberater werden – ohne Media jemals zu vernachlässigen. Zudem ist unsere Arbeit im Digitalen Media nicht nur Banner, Search, AdOperation etc.  Es ist vor allem das Tracken und Targeten von Zielgruppen in einer zunehmend digitalisierten Lebenswelt der Konsumenten.

 

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Programmatic Out-of-Home: best deal in town? (Gastbeitrag)

Fotos: Clear Channel
Gastbeitrag: Oliver Schönfeld, Managing Director, TWmedia

Intro

Aussenwerbung muss sich sicherlich von allen Mediengattungen am wenigsten Sorgen machen. Selbst digitale Riesen wie z.B.  Google, Alibaba oder Netflix haben das Medium und seine Potentiale für sich erkannt. Dies entweder über die massive Buchung von OOH Flächen oder via direkte Beteiligung (Kauf) von Aussenwerbefirmen im Ausland.

Fakt jedoch ist, dass weit über 90% aller Panels in der Schweiz immer noch klassische Papierplakate sind- das spiegelt sich auch in den Umsätzen der hiesigen Vermarkter. Aber das Wachstum kommt vom Digital. Egal ob Stadtverträge, Flughafen oder SBB: Digital OOH ist heute immer als feste Anforderung in den Ausschreibungen integriert. So viele Experten es in diesem Bereich gibt, so viele unterschiedliche Meinungen und Definitionen gibt es, wo DOOH anfängt und aufhört: Ist eine statische Einblendung auf einem digitalen Screen bereits Digital Out-of-Home oder einfach nur so eine Art beleuchtetes Plakat? Wo liegen die Unterschiede in der Wahrnehmung und Wirkung zwischen (leicht) animierten Digital OOH Kampagnen versus Full-Motion Spots auf digitalen OOH Screens?

Was definitiv klar sein muss: OOH ist und bleibt ein one-to-many Medium. Ansonsten hat man (D)OOH, dessen Wert und Besonderheiten nicht verstanden. Die 1:1 Aussteuerung, wie wir es bei Online kennen, gibt es hier nicht und ist auch nicht gewollt. DOOH kennt keine Cookies. Aber natürlich ist eine zielgruppengenauere Ansprache bei gleichzeitiger Erhöhung der Relevanz mit intelligentem Einsatz von Daten und kontextbasierter, cleverer Kreation möglich.

 

Foto Clear Channel

 

7 Forderungen aus Kunden- und Agentursicht, damit PDOOH in der Schweiz abhebt…

  1. Daten: & Insights: Für das Targeting als auch die Leistungs- und Preis-Berechnung, benötigen wir präzisere Daten – dynamisch und in Echtzeit. Und nicht nur einmal jährlich. Wie viele und welche Personen halten sich wann, wo und mit welcher Intention auf und wohin bewegen sie sich? Was hat das für Auswirkungen auf die Zielgruppen-Kontakte und somit auf die Preisberechnung für die SSP (Sell-Side-Platform)? Content UND Kontext ist King und die richtigen Datentrigger sind Match-Entscheidend. Wenn ein Kunde seine Grillkampagne auf digitalen Screens ausspielen möchte, macht das viel mehr Sinn, wenn ich das in Verbindung mit Wetterdaten tue- also, wenn Grillwetter herrscht. Dem Smartphone, welches ja eigentlich ebenfalls ein OOH Medium ist, kommt hier eine immer wichtigere Rolle zu. Sowohl was Daten und Audience-Messung betrifft, aber auch als programmatisches Ergänzungsmedium mit entsprechenden Synergien. (Push-Pull). Wobei sich hier die (für den Kampagnen-Erfolg) massgebliche Frage stellt: Was kommuniziere ich auf dem (grossen) DOOH Screen und was kommuniziere ich auf dem (kleinen) Mobile-Screen. Idealerweise ergänzen und verstärken sich beide Botschaften. Hier sehen wir in der intelligenten Verknüpfung und im Bereich der Kreation noch deutliches Potential.
  2. Flexibilität und Schnelligkeit bei der Ausstrahlung. Die aktuellen digitalen OOH Buchungsmöglichkeiten mit der Denke in relativ starren «Loops» sind das Gegenteil davon was ich von einem digitalen Medium erwarte. Jeder Standort muss je nach Uhrzeit und Audiences mit unterschiedlichen Botschaften bespielbar sein. Welche Buchungsmöglichkeiten (Private Deals, Real Time Bidding, etc..?) Und welches Inventar in welcher Menge, stellen die Vermarkte programmatisch zukünftig zur Verfügung? Alles? Einen Teil davon? Nur Premium? Restplätze? Hier wird das Yield Management gefordert sein.
  3. Scale, Inventar im OOH ist natürlicherweise begrenzt. Insbesondere im DOOH benötigen wir in der Schweiz dringend eine Ausweitung der Top-Locations mit entsprechendem Traffic. Und nicht nur in Zürich. Sonst wird das Umsatzwachstum (und Interesse) von vorneherein natürlich begrenzt sein.
  4. Gattungs- und Kundendenke: In der Schweiz gibt es aktuell keine einheitliche, anbieter-übergreifende SSP-Lösung und Agentur-Schnittstellen. Und man hat fast den Eindruck, als versuchen die relevanten Anbieter auf «ihr» System» zu setzen, ohne ernsthaft nach links oder rechts zu schauen. In anderen Ländern (z.B. UK) schafft man es, sich Vermarkter übergreifend auf einen Datenbank-Standard zu einigen, in der alle Player und Screens geführt werden. Und in der Schweiz? Denkt nicht nur isoliert in Euren Technologien und Inventar, sondern an Eure Kunden.
  5. Transparenz bei Kosten und Leistung: Diese müssen zukünftig stärker in Relation stehen. Bisher beruhte das Pricing mehr oder weniger auf Annahmen bei den Kontaktwerten (oder veralteten Zählungen) und einem «Premium Aufschlag», weil es halt Digital ist. Die neuesten Resultate aus der Werbewirkungsforschung, (AM4DOOH – Audience Measurement for Digital Out-of-Home, einem internationalen Gemeinschafsprojekt von APG, Clear Channel, Exterion Media, JCDecaux) die auch demnächst in das Schweizer Out-of-Home Planungstool SPR+ einfliessen, werden aufzeigen, wie sich die Kontaktqualität eines Digital OOH Panels vs. eines klassischen OOH Panels verhält. Die Anbieter sind hier gefordert, ein transparentes, kompetitives Preis-Modell zu entwickeln. Und es darf auch bei den Leistungswerten nur eine, von allen anerkannte Branchenlösung geben.
  6. Die Integration von Programmatic DOOH in die «Denke» und in die Buchungstools für Digital- & Bewegtbildmedien mit den entsprechenden Schnittstellen, ist essentiell. Ziel muss sein, dass DOOH Kampagnen integriert und synchronisiert mit anderen Kanälen programmatisch geplant und (in Zukunft) kontaktgewichtete «all-media» Leistungswerte ausgewiesen werden können. Das würde für die Vermarkter völlig neue Kundensegmente und damit auch Budgettöpfe eröffnen.
  7. Kreativität ist nicht alles, aber ohne Kreativität ist alles nichts. D.h. Kreativagenturen (aber auch Kunden) müssen die Möglichkeiten erkennen, die das Medium bietet und die Werbemittel relevant und kanalgerecht (Know-how!) erstellen. Wenn intelligente Kampagnenplanung, innovative Technologie und clevere Kreation verschmelzen, entstehen die emotionalen «WOW-Momente». Der grösste Fehler wäre, einfach 1:1 einen TV-Spot zu übernehmen.

 

Konklusion

Die Investitionen der Vermarkter sind enorm und eine Wette auf die Zukunft. Wenn die Ankündigungen stimmen, werden wir 2019 erste funktionierende Ansätze und eine deutliche Ausweitung des digitalen Inventars in der Schweiz sehen. Voraussetzung hierfür ist, dass alle Beteiligten (also Vermarkter, Media und Kreativagenturen) ihre Hausaufgaben machen und die Möglichkeiten die PDOOH bietet, auch nutzen. Dazu gehören Daten, Technologie, Flexibilität, Wissen, Mut, Kreativität und sicherlich auch der Nachweis des ROI. Dann kann PDOOH die Art und Weise, wie das Medium zukünftig verkauft und gebucht wird, dramatisch verändern- und tatsächlich für Brands zum «best deal in town» werden.

 

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Hoy unterzeichnet Code of Conduct für Programmatic Advertising

Die Hoy AG ist unter den Ersten, die den „Code of Conduct Programmatic Advertising“ in der Schweiz unterzeichnen. Die Selbstverpflichtung des IAB Switzerland ist in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) entstanden und wird von Verbänden sowie freiwilligen Marktteilnehmern in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützt.

Die Verpflichtung entspricht ganz der Philosophie von Hoy: sie verlangt grösstmögliche Transparenz, Qualität und Sicherheit im Programmatic Advertising.

Für Agenturen bedeutet das unter anderem:

Kampagnenaussteuerung
Wir zeigen die Inventarquellen, Technologiedienstleister sowie Leistungswerte in den Kampagnendokumentationen nachvollziehbar auf.

Datenabrechnung
Wir gewähren dem Werbetreibenden Transparenz bei Informationen, die relevant für die Abrechnung sind, damit er die Daten und ihre Segmente nutzen kann. Insbesondere weisen wir die Datennutzung für die Auslieferung nach Zeit je abrechnungsrelevantem Datensegment aus.

Sichtbarkeit
Wir orientieren uns an der Guideline für die technische Messung der Sichtbarkeit von Online-Kampagnen (Viewability) nach aktuellem Stand des IAB.

Falls die Vermarkter oder Publisher einen Mangel in der Sichtbarkeit der Werbemittel feststellen, sorgen wir für Transparenz. Dies geschieht sowohl über Verifizierungsanbieter als auch über eventuelle individuell vorgenommene Sichtbarkeitseinstellungen.

Ad Collision
Wir vermeiden Ad Collision im Rahmen der technischen Möglichkeiten. Unter Ad Collision wird Folgendes verstanden: Dieselbe Werbeanzeige aus derselben Kampagne wird mit einer Page Impression eingeblendet.

Invalid Traffic
Wir schulen unsere Mitarbeiter und halten entsprechende Prozesse ein, um den Einkauf von Invalid Traffic zu vermeiden.

Zudem beraten wir die Werbetreibenden, wie sie das Riskio von Invalid Traffic verkleinern können. Etwa, indem sie jene KPIs geringer gewichten, welche häufiger gefälscht werden können und somit Invalid Traffic indirekt fördern. Diese sind insbesondere CTR, Completion Rate, App Installs und Last Touch Attribution.

Werbemittel
Wir orientieren uns bei der Werbeauslieferung an den jeweiligen Grundregeln und Verhaltenskodizes der Schweizer Gremien. Insbesondere prüfen wir vor und während der Schaltung die angelieferten Werbemittel.

Cookie Dropping und Data Leakage
Wir kommen unseren datenschutzrechtlichen Verpflichtungen gemäss den Datenschutzgesetzen (z.B. der EU Datenschutzgrundverordnung) nach. Zudem zeigen wir dem jeweiligen Vertragspartner auf, welche 3rd-Party-Identifier zusätzlich zum originären Identifier ausgeliefert werden.

Wir stellen den gemeinsamen Kundengruppen die Zielgruppen, die uns Datenanbieter (in Form von Identifiern) übermitteln haben, ausschliesslich für den beabsichtigten Nutzungsumfang bereit.

Die vollständige Fassung des Code of Conduct steht unter diesem Link zum Download bereit. Die Liste der Unterzeichner sowie der Beschwerdeausschuss kann auf der Webseite des IAB eingesehen werden.

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