Beratung

Generation Z – wie Marken die Gen Z begeistern können

Wie Marken die Gen Z begeistern können

Generation Greta, Generation unverbindlich, Generation Leistungsdruck – die Gen Z kennt viele Namen. Geprägt ist sie durch Smartphone und Social Media, Klimawandel und gefühlt endlose Möglichkeiten. In all der Unsicherheit gibt die Familie Halt. Aber auch Marken können diese Chance nutzen. Wir zeigen, wie das am besten funktioniert.

Wer ist Gen Z?

Zur Gen Z werden junge Menschen gezählt, die zwischen 1995 und 2009 geboren wurden. Die genauen Jahreszahlen sind nicht in Stein gemeisselt, wie Diskussionen in den sozialen Medien zwischen Gen Y (Millenials) und Gen Z (Post-Millenials) auf humoristische Weise veranschaulichen. In den Videos werden die Unterschiede zwischen den beiden Generationen ersichtlich. Wo die Gen Z mit Smartphone und Streaming-Diensten aufgewachsen ist, kennt die Gen Y noch ein Leben mit SMS tippen und linearem TV-Programm.

Wie lässt sich die Gen Z begeistern und wie können Marken das schaffen?

Die Gen Z ist empfänglich für Marken, die ihre Werte respektieren und schätzen. Um das zu schaffen, ist die Emotionalisierung der Marke essenziell. Nachfolgend werden fünf Herangehensweisen aufgezeigt, wie es Marken gelingt, die Gen Z zu erreichen.

Von «Marketing Bla Bla» zum echten Engagement

Es gilt, der Generation Z zuzuhören, sie ernst zu nehmen und ihre Sorgen, Ängste, Wünsche und Herausforderungen auf Augenhöhe zu adressieren. Grundlage dafür ist es zunächst, ihre Widersprüche, Werte und Interessen zu verstehen.

Wie wichtig ist es dir, dass sich Marken zu folgenden gesellschaftlichen Themen positionieren?

Wie wichtig ist es dir, dass sich Marken zu folgenden gesellschaflichen Themen positionieren?
Quelle: House of YAS GmbH, 2021


Um echtes Engagement zu leben, hat beispielsweise Patagonia die «Earth Tax» ins Leben gerufen und spendet seit 1985 1% ihres Umsatzes für den Schutz und Erhalt der Umwelt.

Vom Brand Fit zum Life Fit

Marken tauchen in die Welt der Gen Z ein und finden neue, überraschende Wege, daran anzuknüpfen und dadurch relevant zu werden.
Das Modelabel Balenciaga setzte dies beispielsweise erfolgreich um, indem die Marke virtuelle Spieler im Game «Fortnite» gekleidet hat.

Von real zu virtuell

Die Grenzen zwischen der physischen und digitalen Welt verschwimmen – NFT virtuelle Währungen & digitale Identitäten sind die neuen Trends.
Nike kauft dafür die Schuhmarke «RTFKT», die virtuelle Sammlerstücke im Metaverse anbietet.

Vom Label zum treuen Begleiter

Marken sprechen die Probleme der Gen Z offen an und vermitteln so Verständnis, leisten Hilfestellung und schaffen dadurch Nähe.
Die Telekom nutzte beispielsweise Billie Eilish als Identifikationsfigur im «Projekt Futureproof», um die Gen Z für die Arbeitswelt fit zu machen.

Von Aktionen zu Mehrwert im Alltag

Marken bieten Vergünstigungen und Belohnungssysteme an, die der Zielgruppe in ihrem Alltag einen Mehrwert bieten – und werden so als täglicher Begleiter relevant.
Viele Banken bieten Vergünstigungen für Bereiche wie Kino an, bei denen die Gen Z täglich in ihrem Alltag profitieren kann.