Culture Shock
  • Jamie Angus (BBC World News)
  • Daryl Lee (UM Global)
  • Will McInnes (Brandwatch)
  • Adam Singolda (Taboola)

Aus der Marketerperspektive ist akkurate Brand Safety der einzige Weg, um solchen Problemen entgegenzutreten. Vollkommene Sicherheit wird es damit nicht geben, denn es liegt in der Natur des Internets, dass die Eintrittsbarrieren für die Verbreitung von Content und News relativ niedrig sind. Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung ist der Einkauf von qualitativ hochwertigem Inventar. Es muss gelten: Qualität vor Quantität.

Nicht nur Marketer, sondern auch Medienkonsumenten werden mit dem Thema „Fake News“ konfrontiert und müssen sich Strategien zulegen, mit denen sie die Seriosität und den Wahrheitsgehalt von Nachrichten beurteilen können. Die richtigen Ansätze sind hier z.B. die genaue Überprüfung der Nachrichtenquellen. Seiten ohne Impressum oder Nachrichten, bei denen der Autor anonym bleibt, sind in der Regel unglaubwürdig. Daneben kann man über den Schreibstil auch Rückschlüsse auf die Vertrauenswürdigkeit eines Artikels schliessen. Äussert sich der Autor ganz klar despektierlich gegenüber Menschen, verwendet eine hässige Sprache oder beleuchtet ein Thema klar aus einer Perspektive, sind das Zeichen für manipulierende News. Informationen, die einen besonders bewegen, sollte man grundsätzlich über mehrere Medien und aus mehreren Perspektiven heraus betrachten. Zudem sollte man sich auf Basis der gesammelten Fakten und durch eigenes Nachdenken eine Meinung bilden.

Letzten Endes werfen sich hier philosophische Frage auf: „Was ist wahr und was ist falsch?“, „Ist zum Schluss nicht jeder ein Lügner?“, „Können Medien die Wirklichkeit zu 100% widerspiegeln?“, „Gibt es eine Wirklichkeit?“. Diese Fragen stellten sich aber schon immer und sind nicht erst durch das Aufkommen des Internets entstanden.

Autor: Thomas Veit

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