Mediaschneider goes Zambia – ein Zwischenbericht

Die Organisation B360 education partnerships vermittelt Schweizer Experten an Universitäten in Sambia. Seit vier Jahren arbeitet Mediaschneider mit B360 zusammen und stellt jedes Jahr ein Team, das für einen Einsatz nach Sambia reist. Dieses Jahr starteten wir zu dritt: Pipo Semmler, Michael Weber und ich, Salome Ulrich. Nach 10 Tagen bin ich zurück und kann Ihnen ein erstes Mal berichten – während Philipp Semmler und Michael Weber noch bis nächste Woche in Sambia sind.

Wir unterrichteten Studierende im Studiengang Mass Communications an der Universität in Lusaka. Die Gruppe bestand aus rund 30 Studierenden von 2nd bis 4th Grade, alle gut 20 Jahre alt.

Gestartet sind wir mit Theorie zu „History of the Internet“ und „Social Media for Business“ darauf folgten zwei intensive Workshop-Sessions.

Im ersten Workshop untersuchten die Studierenden nationale und internationale Webseiten wie euronews.com, reuters.com, nytimes.com, thesun.co.uk in Bezug auf Inhalt, Struktur und Stil. Die Resultate wurden im Plenum präsentiert. Ich war sehr beeindruckt wie sicher und gut alle präsentierten, die Animationen in den Powerpoint-Präsentationen wirkten auf mich aber etwas retro.

Der zweite Workshop stand unter dem Titel „Website Concept“ und startete Ende Woche, kurz vor meiner Abreise. Ziel war, dass jedes Team selbständig eine fiktive Webseite entwickelt. Von der Definition der Zielgruppe bis zum Moodboard mussten alle Schritte konzipiert werden.

Zum Zeitpunkt meiner Abreise hatten bereits einige Teams das Gerüst ihrer Website festgelegt. Im Entstehen waren eine Datingseite, eine Fitness- und Gesundheitsinformations-Plattform sowie eine Fussballnews-Seite. Was 20-jährige halt so interessiert.

Wer arbeiten kann, kann auch feiern – oder war das umgekehrt?

So oder so, nach Feierabend trafen wir uns abends mit Bekannten und Freunden, die wir in den vergangenen vier Jahren kennen gelernt haben. Bei Mosi* und Nshima** wurde auf die Rückkehr der Mzungus*** angestossen.

Nun bin ich zurück und voll des Lobes für die enorme Freundlichkeit und Offenheit der Sambierinnen und Sambier. Der Umgang untereinander wie auch gegenüber Ausländern ist extrem respektvoll – ich kann eine Reise in „the most peaceful country in africa“ jedermann/-frau wärmstens empfehlen.

Meine Eindrücke der vergangenen Woche sind auf auf unseren Facebook und Instagram  Profilen zu finden. Pipo und Michael informieren natürlich weiterhin laufend über ihre Erlebnisse in der zweiten Woche. #followus

Einen gesamten Bericht zum Mediascheider-Team in Sambia, unsere Meinung dazu wie gebratene Fledermäuse schmecken und viele Insights mehr, werden wir dann auf dem Blog veröffentlichen.

 

* sambisches Lagerbier

**  Grundnahrungsmittel in Sambia, besteht aus Maismehl und Wasser

*** Begriff, der Menschen europäischer Herkunft bezeichnet

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