Trends

Radio wird zum konstanten Begleiter durch den (Arbeits-)Tag

Mit der aktuellen Verlagerung der Lebensgewohnheiten in die eigenen vier Wände ist das Radio in der Schweiz besonders hoch im Kurs. Die durchschnittliche Hördauer über UKW und DAB+ auf privaten Radiostationen hat sich gemäss Swiss Radioworld um 15% erhöht. Der Radiokonsum an den Wochenenden sei sogar um 20% gestiegen. Untersucht wurde dabei der Zeitraum zwischen Mitte Februar und Mitte März.

Quelle: Swiss Radioworld – die beiden Trendlinien zeigen die Hördauer an den Wochenenden (Hördauer WE) und die Hördauer gesamt (Hördauer Radio).

Das Informationsbedürfnis in Krisenzeiten dürfte einer der möglichen Gründe für die Zunahme sein. Radiohörer werden aber vor allem auch nach Unterhaltung und akustischer Begleitung suchen, während sie sich in Social Distancing üben und aus dem Homeoffice arbeiten. So hat der Radiokonsum in der Auswertung von Swiss Radioworld auch von frühmorgens bis in den Abend markant zugenommen und übersteigt in der untersuchten Periode mehrmals täglich die Millionengrenze.

Eine zweite Auswertung von mediapulse betrachtet die Entwicklung ab dem 16. März und berücksichtigt neben den privaten Radiostationen auch die öffentlichen Sender. Dadurch kommt mediapulse stellenweise auf andere Ergebnissen: morgens und abends muss das Radio leichte Einbussen bei der Reichweite hinnehmen, weil das Pendlermedium weniger Hörer auf dem Weg zur Arbeit erreicht.

Abends verliert das Radio an den zweiten Gewinner der Krise: das Fernsehen. Die beiden Massenmedien ergänzen sich gegenseitig und begleiten die Schweizer Bevölkerung mit News und Unterhaltung durch den ganzen Tag.

Gemäss mediapulse geht die längere Hördauer ab dem 16. März mit einem moderaten Rückgang der Tagesreichweite einher. Diese verringert sich schweizweit von 81 auf 77 Prozent, was einer Hörerschaft von gut 5.4 Millionen Personen ab 15 Jahren entspricht.

Quelle: mediapulse

Digitale Audioangebote, wie z.B. von Spotify oder Webradios, konnten die Zugriffe gemäss Goldbach um 50% steigern. Das lässt darauf schliessen, dass vor allem auch die jüngere Zielgruppe und Personen ohne klassische Empfangsgeräte vermehrt auf Broadcasting- und Audioinhalte setzen.

Quelle: Goldbach

Radiohören verbindet die Hörer mit der Aussenwelt und lindert so das Gefühl von Isolation und sozialer Distanz. Das Programm begleitet die Hörer aktuell durch den Tag, vermittelt ihnen Normalität und versorgt sie mit aktuellen News. Während andere Medien teilweise an Bedeutung verlieren, zählen Radio und digitale Audioangebote darum zu den klaren Gewinnern.

Gleichzeitig locken Vermarkter mit attraktiven Angeboten: Aktuell lohnt es sich mehr denn je, individuelle Angebote einzufordern und mit den Vermarktern über Spezialkonditionen zu sprechen.

Radiowerbung punktet in dieser aussergewöhnlichen Lage mit überdurchschnittlicher Reichweite zu günstigen Konditionen. Das Medium erfüllt ein grundlegendes Bedürfnis in der Bevölkerung und dürfte damit auch mit überdurchschnittlicher Akzeptanz für Werbung überzeugen.

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