Facebook Agency Day November 2017

Der Tag war vollgepackt mit interessanten Reden; vom Rückblick auf das letzte Jahr über Veränderungen, die neusten Trends und Studien und vieles mehr. Folgende drei Punkte konnten aus dem Fireside Chat with Ben Wood, Agency Director EMEA, mitgenommen werden.

# It’s all mobile

Ein nicht zu stoppender Trend: Die Medianutzung auf Facebook verlagert sich aggressiv auf Mobile. Aber Mobile ist nicht gleich Mobile, das Verhalten eines Users auf dem Mobile ist sehr unterschiedlich, wie Ben Wood, Agency Director EMEA zu verstehen gibt. Der Medienkonsum ist fragmentiert; ein Teil davon sehr kurz, ein Teil länger, was unterschiedliche Möglichkeiten für Brands bietet. Das Verhalten kann grob in folgende zwei Zustände unterteilt werden: Der User ist unterwegs und bewegt sich in hohem Tempo auf dem Newsfeed – der User ist zu Hause, noch mit ein und demselben Device unterwegs, aber anstelle des schnellen Überspringens des Newsfeeds, beschäftigt er sich mit bestimmten Inhalten länger. An diesem Punkt versucht Facebook anzusetzen. Das Ziel ist, die unterschiedlichen Verbraucher-Stadien so abzubilden, dass sie dem Werbetreibenden von Nutzen sind für seine Kampagne. Auch sollen weitere Einkaufmöglichkeiten gelauncht werden, welche es ermöglichen das Ziel der Kampagne gezielter festzulegen.

# Scrolling users

Rund 6 Millionen Werbetreibende sind auf der Plattform heute präsent. Im Newsfeed wimmelt es nur so von bezahlten Ads. Wenige Sekunden entscheiden, ob Ihr Ad die Aufmerksamkeit eines Users auf sich zu ziehen vermag. People thumb through one statue of liberty every day on their feed! Halten Sie sich diesen Vergleich vor Augen; Facebook User konsumieren den Content auf Facebook schneller als je zuvor. Die Lesegeschwindigkeit liegt bei 500 Wörtern pro Minute. Wie wollen Sie sicherstellen, dass der User bei Ihrem Ad hängen bleibt?  Das bringt uns zum letzten Punkt: dem Creative.

# It’s all about the creative

Wussten Sie, dass dem Creative im Facebook Newsfeed die acht Mal wichtigere Rolle als jenem auf Google nachgesagt wird? Es müssen mehr Mittel in die Kreativität und den richtigen Content fliessen. Einen 20- oder 30-sekündigen TV-Spot in einen Feed zu stecken, reicht nicht aus. Damit ein Video auf Social Media funktioniert, ist dieses vielleicht nur 2 oder 3 Sekunden lang, für sound-off designed, heute eher vertikal statt horizontal und die Botschaft wird direkt zum Start kommuniziert. Im richtigen Creative bietet sich dem Werbetreibenden eine riesen Chance, welche heute von vielen weder erkannt noch ausreichend genutzt wird.

Autorin: Andrea Wirth

von